Dezembergeschichten 2016 – mit Bildern und Worten erzählen

Dezembergeschichten (1)Wenn’s herbstlich wird, laufen vielerorts schon wieder die Planungen für die Adventszeit: Auch in diesem Jahr lädt das Vorlese-Projekt www.dezembergeschichten.de der Büchereizentrale Schleswig-Holstein landesweit zum Vorlesen in den Wochen vor Weihnachten ein. Zu zwei altersmäßig verschieden ausgerichteten Sammlungen mit kleinen Vorlesegeschichten für die Winter- und Weihnachtszeit sind erneut vielfältige Umsetzungsmöglichkeiten – vom Kindergarten bis hin zu Klasse 5 – erarbeitet worden. Die Mitmach-Ideen verstehen sich mit spielerischen Impulsen rund um Sprache und Lesen als Beitrag zur Sprach- und Leseförderung und wecken die Lust am Fantasieren und Fabulieren. Dabei wurde in diesem Jahr besonders berücksichtigt, dass noch nicht alle Kinder mit der deutschen Sprache sicher vertraut sind.

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Aus dem Buch gezaubert – Ideen für deutsch-arabische Märchenstunden

Aus dem Buch gezaubert

Das Holzbuch von Jugendlichen der Janusz-Korczak-Geschwisterbücherei – hier reich gespickt mit Ideen für das mehrsprachige Lesen und Erzählen…

Was heißt “Tisch” auf Arabisch? Oder “Bett” auf Deutsch? Was hat eine Feder damit zu tun? Und die Katze auf der Butterbrot-Tüte? Nicht aus dem Hut sondern aus dem Buch gezaubert werden am kommenden Freitag leicht umsetzbare Ideen mit ganz einfachen Materialien für deutsch-arabische Märchenstunden. Die Veranstaltung basiert auf Buchpaketen mit Kinderbüchern in arabischer Übersetzung, die vom Goethe-Institut in den vergangenen Monaten an viele Bibliotheken kostenlos weitergegeben werden konnten – verbunden mit einem Fortbildungsangebot, das die Arbeit mit diesem besonderen Buchgeschenk in der Praxis erleichtern soll und in Zusammenarbeit mit den dbv-Kommissionen Interkulturelle Bibliotheksarbeit und Kinder- und Jugendbibliothek in Berlin durchgeführt wird. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht: http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/veranstaltungen/WS_Einfach_Lesen_Programm_V4.pdf Weiterlesen

Bücher teilen, Bücher verschenken – Ideen zum Internationalen “Book Giving Day”

bookgivingdayDer 14. Februar ist nicht allein Valentinstag – als International Book Giving Day wird an diesem Tag zugleich dazu eingeladen, Bücher zu teilen und Bücher zu verschenken, besonders an Kinder. Nun ist das mit dem Lesen so wie mit der Liebe: Eigentlich gibt es an jedem Tag im Jahr einen guten Grund dafür und nicht nur an einem extra  “Gedenktag”. Aber es wird auch nicht schaden, heute eben das mal wieder mit unkomplizierten Ideen in den Blick zu rücken:

1. Im Flensburger Norden steht seit Anfang Dezember 2015 eine liebevoll und einladend gestaltete Bücherbox, die in einer guten Balance offen steht für Bücherspenden wie für die freie Buchentnahme. Da ich täglich am Morgen und am Abend daran vorbei komme, lässt sich oft beobachten:  Weiterlesen

Poster-Tipp: Lesen und Bücher als weltweites Kinderrecht

A4_Childrens_Literacy_Rights.English.final.lo_resIn Zusammenarbeit von IBBY mit einer südafrikanischen Organisation zur Leseförderung und anderen Initiativen ist dieses Plakat erstellt worden, das treffend vor Augen führt, was das Recht der Kinder auf Literacy konkret bedeutet und umfasst. Viele Aspekte, die Daniela Skokovic (Serbien) und ich beim Deutschen Bibliothekartag 2015 in Nürnberg zur Bedeutung von Bibliotheken  für die Verwirklichung der weltweiten Kinderrechtskonvention erarbeitet und vorgestellt haben (Texte dazu s. dazu https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/docId/1932), kommen auch auf diesem Plakat zum Ausdruck. Das belegt einmal mehr die internationale Relevanz und weltweite Verbundenheit zu den hier dargestellten Anliegen. Als pdf lässt sich das Plakat (in vielen südafrikanischen Sprachen) auch downloaden: https://www.unicef.org/southafrica/SAF_resources_literacyrights_english.pdf

Nicht nur andere „fit machen“, sondern Raum schenken zum Entdecken & „Mitmachen“

Menschenrechte, Inklusion und Teilhabe als Herausforderung für Bibliotheken – ein persönlicher Rückblick auf den Deutschen Bibliothekartag 2015 in Nürnberg

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Foto: Susanne Brandt

Bibliothekartag 2015 in Nürnberg, der „Stadt der Menschenrechte“ – das lässt sich als besondere Herausforderung und Einladung dazu verstehen, bei allen aktuellen Fragen und Entwicklungen des Medienwandels im Blick zu behalten, welche Chancen oder möglicherweise auch Barrieren sich für die Inklusion und Teilhabe von Menschen in verschiedenen Lebenslagen ergeben.

Vier Kongresstage mit einem dicht gefüllten Programm reichen sicher nicht, um darauf erschöpfend Antworten zu finden. Aber immerhin gab es reichlich Impulse zum Weiterfragen – und  die eigentliche Arbeit zu den vielen gewonnenen Eindrücken und neu geknüpften Kontakten fängt an, wenn sich die Menschen vom Kongress wieder auf den Weg nach Hause machen…

Mein persönliches Weiterfragen und -denken knüpft dabei an Gespräche und Vorträge an, in denen es darum ging… Weiterlesen