Vorlesetag-Tipp: Das Schaf im himmelblauen Morgenmantel

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Christine Knödler, Herausgeberin mit einem feinen Sinn für das Miteinander von Bild und Text, hat sich hier auf ein besonderes Experiment eingelassen: Wie eine Art „Stille Post“ geben in dieser Sammlung die Bilder sozusagen jeweils das Stichwort für die nächste Geschichte und die so ersonnenen Geschichten wiederum einen Impuls für das jeweils nächste Bild. Im Verzeichnis der Mitspielenden bei diesem originellen kreativen Prozess befinden sich viele bekannte Namen der Kinderliteraturszene wie Rotraut Susanne Berner, Arne Rautenberg, Jens Rassmus, Quint Buchholz, Nadia Budde u.v.a. Das Ergebnis ist einzigartig und inspirierend: Ein Vorlese-Vergnügen, bei dem man gar nicht wieder aufhören mag – so spannend bleibt die Frage: Und was kommt nun? Allen sehr ans Herz gelegt!

Knödler, Christine (Hrsg.): Das Schaf im himmelblauen Morgenmantel. Verlag Mixtvision ISBN: 9783958540606, für Mensch ab 5 und älter….

Zum Welttag der Poesie: Leipzig im Gedicht

Zum heutigen „Welttag der Poesie“ gehört natürlich die Ankündigung einer neuen Lyrik-Anthologie: O Freude. Leipzig im Gedicht!

Leipzig im GedichtMit über 400 Texteinsendungen von 221 Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und weiteren sechs Ländern hat der Aufruf der in Leipzig ansässigen internationalen Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik (www.lyrikgesellschaft.de) nach Gedichten und Prosaminiaturen über Leipzig gezeigt, wie tief die „Buchstadt“ im Bewusstsein literarisch tätiger Menschen nah und fern verwurzelt ist und zum Schreiben inspiriert.
Mit einer Auswahl von 128 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Finnland, Österreich, Mongolei, Schweden, der Schweiz und Türkei ist daraus nun zur Buchmesse die Frühjahrsausgabe 2015 der Reihe „Poesiealbum neu“ als Taschenbuch unter dem Motto „Leipzig im Gedicht“ erschienen. Zusammen mit einer Sonderausgabe „Gedichte von Welt“ mit Lyrik aus Leipzigs Partnerstädten ist somit ein literarischer Auftakt zum Jubiläumsjahr 2015 anlässlich von „1000 Jahre Leipzig“ gemacht.

Meine persönliche Erinnerung an das schon oft bereiste Leipzig drückt sich literarisch in einem Gedicht aus, das während meiner Vertretungslehrtätigkeit an der HTWK im Jahre 2013 entstanden ist – genauer gesagt: in der Gaststätte „Waldfrieden Connewitz“, die mir an den Abenden eine wohnliche Bleibe zum Lesen und Schreiben bot.
Auch dieser Text hat nun in der Leipzig-Anthologie Aufnahme gefunden:

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