Sonntagsmomente: Einfach sein

IMG_0860Einfach sein, einfache Dinge mit mehr Sinnlichkeit genießen und zumindest für Zeiten hinter sich lassen, was das Empfinden für das Wesentliche verstellt und keine Ruhe finden lässt – dazu lädt ein großer Wandkalender mit 52 Fotos und Texten – darunter auch mein “Altes Brotrezept” –  für das Jahr 2016 ein. Inspiriert von klösterlicher Konzentration und spiritueller Einkehr wird so für jede Woche im Jahr ein besonderer Impuls für das Innehalten im Alltag gegeben.

56 Blatt, Spiralbindung mit Aufhänger, mit zahlreichen Farbabbildungen, 24,0 x 31,0 cm, ISBN 978-3-89680-936-0, 19.99 Euro

Kamishibai-Adventskalender oder Wie aus Bildern ein Gedicht wird…

Fortsetzung zu: http://waldworte.eu/2013/12/01/ein-adventskalender-wie-ein-spaziergang-mit-hans-christian-andersen/

Der Spaziergang durch die Adventszeit nimmt seinen Lauf – und täglich gewährt der Kamishibai-Adventskalender neue Einblicke in die Häuser der Stadt, wie Hans Christian Andersen sie einst beschrieben hat: hier ein dampfender Topf, dort eine Katze, da ein gedeckter Tisch…mit jedem Bild, das sich auftut, wird das Gedicht (auch als Lied zu singen auf die Melodie “Morgen, Kinder, wirds was geben”) ein bisschen länger…. Weiterlesen

Ein Spaziergang mit Hans Christian Andersen als Adventskalender

“Oft, wenn ich durch die Straßen der Stadt gehe, kommt es mir vor, als ginge ich durch eine große Bibliothek; die Häuser sind die Bücherregale, jede Etage ein Brett mit Büchern. Hier steht eine Alltagsgeschichte, dort eine gute alte Komödie…” (aus H.C. Andersen: Tante Zahnweh)

Das Bild des “Stadtspaziergängers” Hans Christian Andersens, der hinter den Fenstern und Türen der Häuser Geschichten zu entdecken meint und mitunter das Gefühl hat, durch eine große Bibliothek zu wandern, ist eine poetische Einladung dazu, die täglichen Wege durch die winterlichen Straßen mit anderen Augen zu sehen – und eine schöne Anregung für einen “etwas anderen” Adventskalender:

Foto: S. Brandt

Benötigt wird für diese kleine Bastelarbeit kaum mehr als ein altes ausrangiertes Buch mit möglichst festen Buchseiten (ich habe ein ausrangiertes Bibliotheksexemplar vom “Fundvogel”, erschienen 1979 und illustriert von Sabine Friedrichson einer solchen Verwandlung unterzogen) und die Pappe eines DIN A 3 Zeichenblocks. In etwa 2 Stunden Bastelarbeit entsteht daraus eine “Bücherstadt”, hinter deren Fenstern immer wieder neue Geschichten und Gedichte zu entdecken sind. Das lässt sich mit 24 Klappen gut als Adventskalender gestalten, ist dann im neuen Jahr aber weiterhin als immerwährende Quelle für Erzählphantasien zu verwenden. Ideal dafür ist die Präsentation der “Bücherstadt” in einem Kamishibai-Erzähltheater. Dann können die Fenster bequem auf- und zugeklappt werden. Und die Bilder, die dahinter erscheinen, geben immer wieder neue Impulse zum Singen, Erzählen, Dichten, Weiterspinnen… Weiterlesen