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Hooger Halligsommer: Von den Vögeln lernen

Die Augen schließen und lauschen: Was nimmt man wahr, wenn man auf der Hallig die Landschaft mit den Ohren erkundet? Vor allem das Konzert der Vogelstimmen: markante Rufe der Austernfischer, Ringelgänse, Möwen als Continuum, vermischt mit Lerchengezwitscher über den Wiesen. Dazu rollen die Wellen in ihrem eigenen Rhythmus an den Strand, verbunden mit einem wiederkehrenden Knistern

Hooger Halligsommer: Engel hinter trotzigen Mauern

  Die Engel hinter trotzigen Mauern fürchten sich nicht, all die Spuren zu zeigen vom Zahn der Gezeiten: Risse, ein Staunen im zarten Gesicht. Sie kennen sich aus mit dem Sturm und der Flut, sind Boten noch immer, erzählen von Brüchen, verlorenen Flügeln, die neu sich entfalten aus Geistkraft und Mut. Susanne Brandt

Buch-Tipp des Tages: Schalom – Salaam. Eine interreligiöse Friedensgeschichte

Es gibt im Miteinander der Menschen und Religionen Dinge, die lassen sich besser erzählen als erklären. Inspiriert von einem Volksmärchen, das sowohl jüdischer als auch arabischer Herkunft ist und im Ursprung eigentlich von zwei Brüdern handelt, wird hier die Geschichte einer friedlichen Begegnung und gegenseitigen Fürsorge mit zwei Freundinnen neu entfaltet: Jaffa und Fatima –

Hooger Halligsommer: „Ein Lied aus Luft“

Hooger Halligsommer – dazu gehören Notizen, Lieder und Gedichte, die beim „Wohnen und Arbeiten auf Zeit“ im Sommer 2018 auf der Hallig entstehen. Den Anfang macht das Lied aus Luft, in dem schon ein bisschen pfingstlicher Geist mitschwingt… Foto: Susanne Brandt

Verbrannte Dichterinnen und Dichter – zum „Tag des Buches“ am 10. Mai

Der  „Tag des Buches“ – im Gedenken an die NS-Bücherverbrennung am 10. Mai vor 85 Jahren – scheint ein bisschen in Vergessenheit geraten zu sein neben dem „Welttag des Buches“, der regelmäßig Ende April breit beworben wird. Aber ein Blick in die Bücher der „verbrannten Dichterinnen und Dichter“ zeigt die bleibende Bedeutung von Worten und