Kategorie: Wanderungen und Reisen in Europa nah und fern

Ich reise langsam. Am liebsten mit der Bahn und zu Fuß.

In der Bretagne: Wo legen die Schnecken sich abends zur Ruh?

Wo legen die Schnecken sich abends zur Ruh? In Rosenblüten mit seidigen Kissen wie Wiegen im Wind, die Schnecken, sie wissen: Ein jedes Wesen braucht manchmal ein Haus aus Duft, Licht und Farben. Komm, ruhe dich aus! Susanne Brandt, Bretagne 2018

Hooger Halligsommer: „Ein Lied aus Luft“

Hooger Halligsommer – dazu gehören Notizen, Lieder und Gedichte, die beim „Wohnen und Arbeiten auf Zeit“ im Sommer 2018 auf der Hallig entstehen. Den Anfang macht das Lied aus Luft, in dem schon ein bisschen pfingstlicher Geist mitschwingt… Foto: Susanne Brandt

Waldworte des Tages: Schnee

              Auf der verschneiten Erde liegen Schatten und tiefe Spuren prägen ihr Gesicht. Mit einer Haut aus Flocken überzogen kommen die Dinge deutlicher ans Licht und leuchten milder als zur Regenzeit. Die Sinne wundern sich und werden weit, lauschen dem Klang aus winterlichen Tönen, entdecken Anmut im unfassbar Schönen,

Bilder im Kopf und Melodien in den Füßen – von Menschen, Orten und Visionen

Die letzten zehn Tage war ich viel auf Reisen. Menschen aus verschiedenen Ländern sind mir begegnet: aus Indien und aus Lateinamerika, aus Italien, Österreich und der Schweiz. Die Anlässe unserer Treffen und Gespräche an verschiedenen Orten waren ganz unterschiedlich – und doch: Im Rückblick auf die ereignisreiche Zeit, die hinter mir liegt, nehme ich auch

Warum ich gerne durchs Land reise…

  Ich sitze im Zug und schaue aus dem Fenster. Ich bin unterwegs zu Seminaren im Westen und im Osten Deutschlands, bei denen ich Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich in Bibliotheken engagieren, etwas von meiner Freude an einer lebendigen Vielfalt weitergeben möchte. Es geht um  vielfältige Geschichten und Bilder, die wir in Bibliotheken miteinander