Kategorie: Orte und Landschaften in der Literatur

Sprache und Wahrnehmung der Welt um uns herum in einem lebendigen Wechselspiel – aus immer wieder neuen Perspektiven….

Einfach zum Staunen: Delfine in der Flensburger Förde

Anfang Februar 2016 wurden in der Flensburger Förde zwei Delfine gesichtet, die sich offenbar schon seit einigen Wochen in der Ostsee aufhalten. Ein Taucher konnte dazu faszinierende Impressionen mit der Kamera erhaschen. Wer bei den winterlichen Temperaturen lieber an Land bleibt, kann nach Worten suchen, um dem seltenen Naturschauspiel Respekt und Ehre zu erweisen…. Zwei kühne

Zum jungen Jahr: Winterspaziergang II

Die Luft ist klar bei diesem Frost, der Himmel hell und weit. Wenn Gänse übers Wasser ziehn, dann zieht in kurzer Zeit das alte Jahr an mir vorbei. Der Kopf lässt die Gedanken frei, die borstigen und glatten, die glänzenden und matten: Der eine tanzt als Schmetterling, unfassbar schön. Ein andrer hockt mir im Genick.

Sonntagsmomente: Weihnachtsspaziergang

Kein Schnee in Sicht. Ein Fest ohne Kleid in blendender Reinheit, so weiß. Stattdessen: ein Fahrrad, lässig am Baumstamm abgestellt, als wäre schon alles zum Aufbruch bereit, prophetische Zeichen, erstaunlich lebendig in diesem Jahr: Ein Zweig treibt aus, dass Gerechtigkeit blühe. Und während ich gehe, zweifelnd noch, nicken die Knospen mir zu.   Susanne Brandt, Weihnachten

„Anderen helfen, dass sie ihren Weg gehen können“ – Impressionen und Gedanken zu den Geflüchteten und Helfenden in Flensburg

Am Flensburger Bahnhof ist seit einigen Tagen vieles anders als sonst. Menschen, die auf der Flucht sind – Tausende, die auf die Weiterreise nach Skandinavien warten – machen in Flensburg Station, bleiben für Stunden, Tage, Nächte, vielleicht auch für länger, für immer. Wir wissen es nicht. Wir erleben nur, dass sie erschöpft sind, dass sie

„Schwebende Zukunft“ – eine Ringelnatz-Wanderung an der Küste von Cuxhaven

Im „Hus Kiek in de See“ (http://www.hus-kiek-in-de-see.de/) kann man es sich gut gehen lassen – wie einst Joachim Ringelnatz: mit Blick auf See und Schiffe. So jedenfalls hat er es in seinen Erinnerungen „Als Mariner im Krieg“ (1928) beschrieben. Als kleines familiäres Hotel ist das Haus heute nicht nur jener Ort, an dem man von