Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

Föhrer Inselzeiten: Wattwandern

Jetzt spüre ich wieder unter den Füßen das Prickeln, die Kühle, die Steine, den Sand. Und während ich gehe, bewegt sich das Wasser, verschwindet, kehrt später zurück an den Strand. So formt es den Boden mit Höhen und Tiefen. Das Licht zaubert Muster, der Blick wird frei und wandert vom Wasser hinüber zum Himmel. Hoch

Föhrer Inselzeiten: Im Aufbruch

Im Aufbruch steckt die leise Kraft von Leichtigkeit und Leben, nicht stark durch Größe und Gewicht, ganz anders wächst ein Blatt zum Licht, traut sich hinaus und zögert nicht, wenn Vogelruf und Glocken beschwingt ins Freie locken. Susanne Brandt  

Kinderbuch-Tipp: Vom Verlieben, Lauschen und Lesen – und was du sonst noch brauchst

Nach und nach lese ich mich diese Tage durch den Stapel von Büchern, die mir auf der Leipziger Buchmesse besonders aufgefallen sind. Eines davon: „Alles was du brauchst“ von Christoph Hein, den ich bei einem Interview auf dem blauen Sofa erleben konnte. Ein Buch für kleine und große Menschen, die kostbare Dinge nicht unbedingt besitzen,

Föhrer Inselzeiten: Langer Atem

Ein langer Atem tanzt in der Musik, der Klang sucht Weite, um sich zu entfalten, malt lichte Bilder aus mit jedem Ton, sehnt sich danach, ein Werden zu gestalten. Und jede Melodie erzählt davon. So ist Musik dem großen Himmel gleich und nicht dem kleinen Sprung zum nächsten Ziel. Ihr Rhythmus ist ein Herzschlag, nicht

Föhrer Inselzeiten: Durchlässig

Das Zarte bleibt durchlässig für das Licht, bringt Farben zum Leuchten, verschließt sich nicht vor dem, was berührt und verwandeln kann, fängt mutig im Kalten zu wärmen an. Susanne Brandt