Kategorie: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

Trittsteine im Ungezähmten. Eine Lektüreempfehlung

Wem würde ich das Buch „Die Wildnis in uns“ von Torsten Schäfer besonders gern empfehlen? Den Reisenden in den Ländern des Nordens? Den Wildnis-Pädagog*innen? Den literarisch und sprachlich Interessierten mit Feinsinn für Wortwahl und „Nature Writing“? Den Kämpfenden für Rechte und Schutz der Mitwelt? Den spirituell Suchenden in der Begegnung mit Stille und Lebendigsein? Den

Von den Flüssen lernen: Kulturelle Verständigung durch Kunst und Naturerfahrung

„Was im Fluss des Lebens trägt – Vertrauen stärken durch Natur- und Kulturerfahrungen“ – so lautet das Jahresthema hier auf www.waldworte.eu, dem ich 2026 mit Beiträgen aus wechselnden Perspektiven regelmäßig nachspüren möchte. Das geschieht heute im Blick auf ein Kunstprojekt und eine Ausstellung zur kulturellen Verständigung, das 2025/2026 hier in Lübeck viele interessante Impulse eingebracht

Von erzählenden Flüssen und kostbaren Momenten. Ein Liederwerkstatt-Nachklang

„Sag mir, was hast du vor mit deinem wilden, kostbaren Leben“… – irgendwie eine interessante Frage für den Anfang eines neuen Jahres. Und klappe ich die so betitelte Sammlung mit Gedichten der amerikanischen Lyrikerin Mary Oliver auf, dann ahne ich beim Lesen auch, warum: Weil die Frage nicht auf eine Vor-Schau hinausläuft, sondern bei aller

Bahnfahrt im Winter: Kraniche als Weihnachtsgäste

Kein „Leise rieselt der Schnee“ – der Winter ist milde und die Zugvögel merken das auch. Schon im September sind die Kraniche über uns hinweg gezogen. Doch auch jetzt, kurz vor Weihnachten, begleiten sie mich noch auf den Bahnfahrten durchs Land. Ich freue mich daran und ich frage mich zugleich: Wird die Nahrung reichen, wenn

Sonntagsmomente: Ich schaue so gerne den Krähen zu

Zuerst habe ich mich gewundert, warum immer wieder Walnussschalen auf der kleinen Straße vor unserem Haus liegen, obwohl dort gar kein Walnussbaum steht – bis ich die schlaue Taktik der Rabenkrähen beobachten konnte: Die halten sich gern in den Bäumen eines benachbarten Waldstücks auf, dort, wo vermutlich ebenso der Walnussbaum seine Wurzeln hat. Aber auch