Kategorie: Froh zu Fuß – Impressionen am Wegrand

#frohzufuss – das hat etwas mit Haltung zu tun. Der aufrechte Gang schenkt die Möglichkeit, den Alltag intensiver zu erleben. Bilder und Begegnungen, Gedanken und Texte begleiten diese tägliche Erfahrung und bringen mich als Freiluftpoetin immer wieder auf neue Ideen…

In der polnischen Flusslandschaft: Feiner Dunst liegt im Tal

Landscape Writing und Akrosticha zu Reiseimpressionen in Polen, Teil 2: Flüsse sind anders: stärker von Kultur-, Siedlungs- , Handels- und Herrschaftsgeschichten der Menschen geprägt. Doch manchmal mischt sich auch das Meer an der Mündung mit ein, so dass ein lebendiger Austausch entsteht. Die Weichsel ist dafür ein gutes Beispiel. Von Flusslandschaften schreiben, heißt also: andere

Am Baltischen Meer: Welliger Anstieg im Dünenlicht

Meine Reiselektüre: „Rebellinnen zu Fuß. Auf den Spuren von elf literarischen Wanderinnen“ von Anneke Lubkowitz und ein Essay von Volker Demuth zu Landscape Writing. Die Texte berühren sich, inspirieren und öffnen zugleich jeweils für sich unterschiedliche Perspektiven, die das eigene Unterwegssein (nicht nur, aber auch zu Fuß) in Landschaften – diesmal in Polen – begleiten.

Schöpfungszeit: Das Ganze in den Blick nehmen

Mitten im Alltag werde ich in der Lübecker Altstadt daran erinnert: Hoch ragt die Katharinenkirche mit dem doppelchörigen Kirchenschiff über die Dächer der umliegenden Häuser hinaus. 800 Jahre zurück reicht die Geschichte der Franziskaner in Lübeck. Noch zu Lebzeiten von Franz von Assisi sind sie 1221 über die Alpen Richtung Norden aufgebrochen, von Augsburg aus

Entdecken – Mut fassen – wachsen lassen. Mit Nature Journaling durch die Schöpfungszeit

Was können wir an einer Wilden Möhre alles entdecken? Nature Journaling regt uns dazu an, genau hinzuschauen und Zusammenhänge zu erkennen. Dabei geht es nicht darum ein „Objekt“ zu untersuchen und abzuzeichnen, sondern beim genauen Hinschauen die Beziehung zur Mitwelt vielleicht neu und anders zu erleben und zu deuten. Denn manchmal zeigt sich gerade im

Pfingsten in Leuven: Schwebende Klänge & schwere Brocken

Pfingsten geht es um ein Hörwunder – so lese und verstehe ich es bei der Theologin Sarah Vecera. Menschen erleben, wie verschiedene Stimmen Gehör finden in einer Gemeinschaft, die von Vielfalt geprägt ist. Verständigung in der Mehrsprachigkeit – das ist hier das Erstaunliche. Dabei wirkt sich gerade das Zuhören in besonderer Weise auf Beziehungen aus: