Kategorie: Aus der Praxis: Erzählkultur & Geschichten

Hier geht es um eine vielfältige und alltagsintegrierte Praxis mit Sprache, Poesie und Geschichten als Teil einer kulturellen Dimension von Nachhaltigkeit.

Laternenlied: Nun kommt die Zeit

Nun kommt die Zeit der leuchtenden Laternen, rot, gelb, orange am Baum und am Strauch, Blätter im Licht der Abendsonne. Meine Laterne leuchtet auch. Laternenzeit! Das ist auch die Zeit der leuchtenden Herbstblätter an den Bäumen, vermischt mit den Abendhimmelfarben wenn die Sonne untergeht. An Laternen musste ich heute denken, als ich am See das

Mama lernt Deutsch – mit Blättern, Farben und Gesang

„Es war einmal ein Stein…“ – so begannen heute jeweils am Vormittag und am Nachmittag zwei Angebote für Mütter und ihre Kinder in der Natur von St. Lorenz Nord in Lübeck mit einem kleinen Geschichten-Gedicht: Es war einmal ein Stein Grau und allein wie zu Beginn der Erzählstein sollte es dabei nicht weitergehen. Denn unter

Erzähl mir vom Leben. Eine Workshop-Impression

Schaut euch um: Wir sind von Holz und Steinen umgeben, die voller Geschichte(n) stecken. Hier begegnen sich Kultur und Natur ganz elementar. Das heißt auch: Das Ökosystem Erde ist kein endlos gefülltes Lager von Dingen, die sich beliebig vernutzen und wegwerfen lassen. In die kulturelle Gestaltung von den Stoffen und Dingen des Lebens fließen humane

Zwei Bilderbuchtipps: Vom Unvorhersehbaren in der Welt

Bilder(buch)sprachen aus verschiedenen Ländern bringen Vielfalt in gewohnte Sichtweisen und Stereotypien. Das allein ist schon mal eine gute Nachricht. Und das gilt auch für diese beiden Bilderbücher, die auf den ersten Blick nur wenig miteinander zu tun haben. So unterschiedlich die Thematik und Poesie. Beim genaueren Hinschauen aber zeigt sich: Was beide miteinander teilen, ist

Schöpfungszeit: Mit veränderter Wahrnehmung anders erzählen, singen und leben

Komorebi – so lerne ich bei meiner täglichen „grünen Runde“ zur Tagesmitte im Übergangsgarten auf dem Koberg: Das ist Japanisch und bedeutet etwa „Das Sonnenlicht, das durch die Blätter der Bäume fällt“ – wenn es überhaupt möglich ist, dafür eine angemessene Übersetzung zu finden. Ich traue mir nicht zu, das wirklich zu beurteilen und kann