Kategorie: Aus der Praxis: Erzählkultur, Poesie und Geschichten

#kulturtagebuch 05. November 2020: Bibliotheken tun Menschen gut

Heute auf dem Büroschreibtisch: Das Bilderbuch „Lieber Besucher aus dem All“ von Sopie Blackall. „Die Zeit“ nennt es ein alltagsnahes Erdenporträt. Der Verlag stellt die Neuerscheinung so vor: „Quinn schreibt einen Brief. Aber nicht an irgendwen, sondern an einen Außerirdischen, den er gründlich auf einen ersten Erdenbesuch vorbereiten möchte. Er beschreibt unter anderem die physischen

#kulturtagebuch 04. November 2020: Das Leben ist nicht schwarz-weiß

Wunderbare Post ist in unserem Briefkasten gelandet – mit Musik und Geschichten! Und vor allem: mit den Geschichten hinter den Liedern und Geschichten. Denn davon wollen sie erzählen – Judy Bailey und Patrick Depuhl. Im Frühjahr haben sie mit der Hilfe von FreundInnen und Bekannten via Crowdfunding das Leidenschaftsprojekt auf den Weg bringen können. Ihre Idee

#kulturtagebuch 03. November 2020: Inkognikunst in der Norderstraße – immer geöffnet!

Wer Flensburg kennt, kennt meistens auch die Katzen in der Norderstraße – auf die Mauern gemalt von N.N.: Manche lassen sich leicht finden, andere werden eher zufällig entdeckt, haben sich im Schatten eines Hauseingangs versteckt. Und jede von ihnen ist von ganz eigener, unverwechselbarer Gestalt. Ich gehe den Weg fast jeden Tag. Lange dachte ich,

Mit Kindergeschichten Mut schöpfen für Veränderungen – Gedanken zum Tag der Bibliotheken

„Ich liebe die Kindheit. Das ist eine Welt, die die ganze Menschheit zusammenbringt. Alle Menschen sind ja Bürger in der Welt der Kindheit gewesen. Jeder weiß, was es heißt, ein Kind zu sein. Jeder kennt diese Welt der Freiheit, der Phantasie, der Erkundung der Natur, der Erfindung der Sprache…“  Mit diesen Worten begründet die palästinensisch-amerikanische

Themen und Variationen zum Erzählen von und mit Hans Christian Andersen

Blattläuse, Schnecken, Hundsblumen, Seifenblasen – es sind die eher unscheinbaren, oft missachteten und unterschätzen Dinge und Wesen am Wegrand des Alltags, die in den Märchen und Geschichten von Hans Christian Andersen eine besondere Aufmerksamkeit und Würdigung erfahren. Entdeckt hat er sie als Spaziergänger, als Reisender mit feinen Sinnen für das Kleine und Zarte, als stiller