In einer gewissen Analogie zur alltagsintegrierten Sprachbildung beschäftige ich mich aktuell mit dem Ansatz einer alltagsintegrierten Musikbildung in Kita und Familie. Angefangen beim Hören aufeinander und beim Lauschen auf die Geräusche der Welt lässt sich dabei erleben, dass Musikbildung beim Erzählen von Geschichten ebenso geschehen kann wie beim Bewegen im Raum und im Freien, beim sinnlichen Umgang mit Alltagsmaterialien wie Papier, Metall oder Holz, beim Verbinden von Bild- und Klangeindrücken wie bei allem was Kinder selbst als Regeln des Zusammenspiels herausfinden und spielerisch mitgestalten können. Mit dem pädagogischen Prinzip der Rhythmik habe ich dazu in der unerschöpflich kreativen Verbindung von Sprache, Musik und Bewegung vor 35 Jahren eine Inspirationsquelle kennenlernen dürfen, die in ihrer Weiterentwicklung keine Grenzen kennt und immer wieder neue Ideen hervorbringt.
Warum ich darüber auch hier auf www.waldworte.eu unter der neu angelegten Rubrik „Musik mittendrin“ zukünftig wieder stärker Anregungen teilen möchte? Weil ich denke, dass ein solches Erleben von Durchlässigkeit und Korrespondenz zwischen Welterfahrung, Begegnung, Selbstwirksamkeit und kreativem musikalischen Tun wertvolle Resonanzräume öffnet – für Kinder ebenso wie für Erwachsene, die Kinder mit diesen Erfahrungen in Berührung bringen und vertraut machen.
Vieles, was zur kulturellen Dimension von Nachhaltigkeit gehört, kann dabei anklingen:


