“Wieder ist Herbst…” – und andere Lieder für Ukulele

Zug 2

Septemberlicht in Norddeutschland / Foto: Susanne Brandt

“Weit kann ich sehn / – die Herbstfeuer brennen, / die großen Felder stehen leer, //: die Boote sind aufs Ufer gezogen, die Sommerblumen blühen nicht mehr://

Wieder sind es die wunderbaren Naturbilder in der Lieddichtung von Margarete Jehn, die mich anrühren, wenn ich das neue Ukulele-Buch von Nicolas Jehn aufschlage. Dass die Lieder aus der Worpsweder Musikwerkstatt sehr schön zum Klang und Charakter der Ukulele passen, habe ich ja bereits am Beispiel von anderen Liedern und Liederbüchern aus der Werkstatt erfahren und beschrieben.

Jetzt sind dort Bd. 1 und 2 einer Sammlung von Liedern erschienen, die ukulelenbuch-band2darin von Nicolas Jehn speziell für dieses kleine feine Instrument eingerichtet wurden – mit Schlag- und Zupfmustern, Noten- und Tabulaturschrift (ausgehend von C6-Stimmung, aber auch mit D6-Stimmung gut spielbar). Wie schön, dass auch so dazu beigetragen wird, die Ukulele als “vollwertiges” und in vielen Situationen gut einsetzbares Instrument bekannter zu machen. Allen Neugierigen, Anfängern und Fortgeschrittenen zur Erweiterung des Ukulele-Repertoires sehr zu empfohlen!

“Wenn der Wind im Ofen singt” und andere musikalische Einstimmungen auf die Herbst- und Winterzeit

Wenn es draußen regnet und stürmt, ist sie wieder da – diese Lust, sich (auch musikalisch!) schon mal ein bisschen auf den Herbst einzustimmen. Die graue und kältere Jahreszeit schöpft ihre leise Poesie (und Melancholie) aus der Sehnsucht nach Wärme, aus dem Erleben von Licht und Dunkelheit, aus der Intensität der sinnlichen Erfahrung mit Wasser und Wind, aus den Farben und Verwandlungen in der Natur…

durchdasjahr_u1_neuVon all dem erzählen Geschichten – und Lieder! Und da ich gerade die wunderbaren Möglichkeiten der Ukulele entdecke, die mich als federleichtes Gepäck unterwegs ebenso gut begleiten kann wie als handliches Instrument am Küchentisch und überall – auch in der kleinsten Ecke – wo es einfach gemütlich ist, habe ich heute damit begonnen, mir einen kleinen Vorrat an Liedern für die Herbst- und Winterzeit anzulegen. Denn es kann an manchen Tagen einfach gut tun, inwendig wie auswendig vertraut zu sein mit solchen Liedern – um sie auf stürmischen Wegen in den Wind zu singen oder um sich an ihnen zu wärmen, wenn es draußen kalt und dunkel ist. “Wenn der Wind im Ofen singt” ist so ein Lied: Weiterlesen

Vorlesespaß zum Mitmachen: Bruno und die Nervkaninchen

Titel c Kerle Verl.

Titel c Kerle Verl.

Stets auf der Suche nach pfiffigen Vorlesegeschichten, die mit Witz und Charme zum spielerischen Mitmachen inspirieren, habe ich unter den Neuerscheinungen dieses wunderbare Bilderbuch entdeckt: “Bruno und die Nervkaninchen” von Ciara Flood. Erzählt wird die Geschichte von Braunbär Bruno, der seine Tage gern ungestört verbringt. Das geht so lange gut, bis im Nachbarhaus eine kontaktfreudige Kaninchenfamilie einzieht. Die lassen keine Gelegenheit aus, den brummigen Bären um einen kleinen Gefallen zu bitten oder auch selbst ihre Hilfe anzubieten – beim Büchertausch zum Beispiel. Aber Bruno will von all dem nichts wissen, gibt nichts von seinem Honig ab, lässt die Kleinen alleine Holz hacken, hat keine Lust auf Bücher und will schon gar nicht nachts zum Sternschnuppenschauen aus der Hütte gelockt werden! Weiterlesen

Singen und Erzählen: Wölfe, Schafe….und ein kleines “Wunschkonzert”

WolfBei der letzten Vorlesezeit in der Stadtbibliothek Flensburg ging es um Orte, an denen sich Tiere besonders wohl fühlen. Und weil wir dabei zwischen so vielen Büchern hockten, durfte natürlich auch der Wolf nicht fehlen, der aus einem Buch gefallen war und jetzt ein neues Zuhause suchte…

Gefallen hat den rund 15 Kindern, die sich an diesem Nachmittag eingefunden hatten, offenbar ebenso, dass dabei auch musikalisch erzählt wurde: mit der kleinen Mausegitarre zum Lied “Wo fühlt sich die Maus zu Haus?” Weiterlesen

Mit der “Mausegitarre” in den Sommer

LIED“Hütte, Zelt & Mauseloch” – darum geht’s bei der nächsten Vorleseveranstaltung in der Stadtbibliothek Flensburg. Und dazu passt das seit 10 Jahren in vielen Kindergärten beheimatete Lied von allerlei Tieren, die hier oder dort Unterschlupf suchen: Wo fühlt sich die Maus zu Haus….? Diesmal freue ich mich besonders darauf, meine Ukuleleneue Ukulele zum Einsatz bringen zu können. Heute wurden die Griffe für die andere Saitenstimmung eingeübt – und Dienstag kann ich mich dann morgens mit federleichtem Gepäck zu Fuß auf den Weg in die Stadt machen. Weil sich die kleine “Mausegitarre” wunderbar überall mit hinnehmen lässt. Feine Sache!

21.07.2015, 16.00 Uhr Hütte, Zelt & Mauseloch – wo man überall wohnen kann! Erzählt und gelesen von Susanne Brandt in der Stadtbibliothek Flensburg