Bahnfahren ist schön(er) – mit solchen Geschichten…

Ein bisschen fühlt man sich erinnert an die Erzähltradition eines James Krüss mit seinen „Urgroßvater-Büchern“ (vgl. Krüss: Mein Urgroßvater und ich / Mein Urgroßvater, die Helden und ich), bei denen aus dem Miteinander von Enkel und Großvater in den Ferien immer wieder neue Geschichten und Gedichte ersonnen werden, die sich dort in die Helgoländer Rahmenhandlung einfügen. Bei Christian Peitz spielt die Rahmenhandlung, die nebenbei auch eine Vater-Sohn-Geschichte ist, in einem Zugabteil und die modernen Märchen, die sich aus allerlei Fragen unterwegs ergeben, haben allesamt in irgendeiner Weise mit der Eisenbahn zu tun: Weiterlesen

Von den Gefühlen hinter den Fakten. Vorlesen als Welterfahrung

Am Abend des bundesweiten Vorlesetages 2013 sei ein differenzierter und teilweise auch  kritischer Blick auf das große Werben für das Vorlesen in all seinen medialen Varianten erlaubt. Stoff und Inspiration dafür liefert ein gerade erschienenes Buch: “Wie Kinder heute wachsen. Natur als Entwicklungsraum”, gemeinsam verfasst von Herbert Renz-Polster und Gerald Hüther.

Kritisch ist die hier zu entdeckende Sichtweise auf viele Medien- und Leseförder-Botschaften – besonders im Blick auf die Sprachentwicklung jüngerer Kinder – deshalb, weil dabei oft das Medium und der mutmaßliche Fördereffekt auf das kindliche Sprechen und Lernen durch eben die verschiedenen Medienformen im Mittelpunkt stehen – die begleitenden Erfahrungen aber, die das Vorlesen bei den Jüngsten überhaupt erst fördernd wirksam werden lassen, bei vielen Kampagnen rund um Bilderbücher und Kleinkinder-Medien oft nur am Rande zur Sprache kommen. Weiterlesen