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Schlagwort: Welttag der Poesie

„Die Gefahr einer einzigen Geschichte“

„Die Gefahr einer einzigen Geschichte“

Diese Märzwoche ist eine besondere Woche: am 20. März ist „Weltgeschichtentag“ und am 21. März ist der „Welttag der Poesie“ wie auch der „Internationale Tag gegen Rassismus“. Was bedeutet das für unseren Umgang mit Sprache? Was bedeutet das für Bibliotheken und ihr Medienangebot? Hilfreicher als eine einfache Antwort auf diese schwierige Frage ist die Rede der Schriftstellerin und Geschichtenerzählerin Chimamanda Adichie über die „Gefahr einer einzigen Geschichte“. Hier der Filmmitschnitt dazu: https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_the_danger_of_a_single_story?language=de Und hier ein Auszug der Rede in deutscher Übersetzung…

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Weiter Himmel über dem Stadtrand. Etty Hillesum und die Freiheit der Poesie in einer verengten Welt

Weiter Himmel über dem Stadtrand. Etty Hillesum und die Freiheit der Poesie in einer verengten Welt

Der 21. März trägt als internationaler Gedenktag eine doppelte Bedeutung: als „Welttag gegen Rassismus“ wie als „Welttag der Poesie“. Für mich ein Grund, an Etty Hillesum zu erinnern – und mit ihr und ihren Tagebuchaufzeichnungen  an die Freiheit der Poesie inmitten einer rassistisch verengten Welt: Aus Ettys Tagebuch: „Sonne auf der Veranda, ein leichter Wind weht durch den Jasmin, und zugleich ist da die Gewissheit, dass ich das Leben als schön und lebenswert empfinde. (…) Jetzt will man anscheinend durchsetzen, dass Juden…

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Zum Welttag der Poesie: Leipzig im Gedicht

Zum Welttag der Poesie: Leipzig im Gedicht

Zum heutigen “Welttag der Poesie” gehört natürlich die Ankündigung einer neuen Lyrik-Anthologie: O Freude. Leipzig im Gedicht! Mit über 400 Texteinsendungen von 221 Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und weiteren sechs Ländern hat der Aufruf der in Leipzig ansässigen internationalen Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik (www.lyrikgesellschaft.de) nach Gedichten und Prosaminiaturen über Leipzig gezeigt, wie tief die „Buchstadt“ im Bewusstsein literarisch tätiger Menschen nah und fern verwurzelt ist und zum Schreiben inspiriert. Mit einer Auswahl von 128 Autorinnen und…

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Waldworte des Tages: Spaziertanz am Meer

Waldworte des Tages: Spaziertanz am Meer

Das Dichten hab ich beim Gehen gelernt mit offenen Sinnen:   Hier sehe ich dies, dort höre ich das, dazwischen bleibt Luft zum Spinnen am zarten Faden aus Bild und Klang.   Zuerst sind die Wortfasern viel zu lang.   Dann aber schleicht sich ein Rhythmus ein mit jedem Schritt.   Und wenn sich der Faden zur Saite spannt, ein Lied anstimmt, tanze ich mit.   Susanne Brandt