Schlagwort: Nature Writing

Wir lernen die Bezeichnungen der Pflanzen, aber kennen ihre Lieder nicht. Nachdenken über Sprache und Natur

Wer das Buch „Geflochtenes Süßgras“ von Robin Wall Kimmerer schon gelesen hat, erinnert sich vielleicht: In dem Buch erzählt die US-amerikanische Biologin, eine Angehörige der Potowatomi, nicht nur von der Natur. Sie thematisiert auch die Bedeutung von Sprache, ganz besonders die Besonderheiten der Sprache ihrer Vorfahren. Ich möchte das hier nicht unangemessen verkürzt wiedergeben. Besser

Trittsteine im Ungezähmten. Eine Lektüreempfehlung

Wem würde ich das Buch „Die Wildnis in uns“ von Torsten Schäfer besonders gern empfehlen? Den Reisenden in den Ländern des Nordens? Den Wildnis-Pädagog*innen? Den literarisch und sprachlich Interessierten mit Feinsinn für Wortwahl und „Nature Writing“? Den Kämpfenden für Rechte und Schutz der Mitwelt? Den spirituell Suchenden in der Begegnung mit Stille und Lebendigsein? Den

Zum Welttag der Poesie: Anders dichten und denken im Freien

Freiluftpoesie? Was liegt mir an dem Wort? Brauche ich es, um zu erklären, wovon ich schreibe? Oder besser: warum ich so schreibe, wie ich schreibe? Manchmal jedenfalls. Die erste Assoziation: Pleinairmalerei, im Deutschen eher übersetzt als Freilichtmalerei. Eine gewisse Analogie hat mit dazu beigetragen, dass ich seit einiger Zeit von Freiluftpoesie spreche und dabei an

„Wann wird das Licht kommen, und wie?“. Nature Writing als Erfahrung mit dem Schöpferischen – ein Essay

„Wann wird das Licht kommen, und wie? Wird es sich als heller, sich ausbreitender Fleck am Nachthimmel zeigen? Oder wird es sich aufs Meer legen, ganz sanft? Wird ein Strich aus Licht plötzlich zum Horizont werden und das Meer vom Himmel trennen“ (aus: Jürgen Hosemann: Das Meer am 31. August. Verl. Berenberg) Ein Tag am