Kategorie: Orte und Landschaften in der Literatur

Sprache und Wahrnehmung der Welt um uns herum in einem lebendigen Wechselspiel – aus immer wieder neuen Perspektiven….

Am Baltischen Meer: Welliger Anstieg im Dünenlicht

Meine Reiselektüre: „Rebellinnen zu Fuß. Auf den Spuren von elf literarischen Wanderinnen“ von Anneke Lubkowitz und ein Essay von Volker Demuth zu Landscape Writing. Die Texte berühren sich, inspirieren und öffnen zugleich jeweils für sich unterschiedliche Perspektiven, die das eigene Unterwegssein (nicht nur, aber auch zu Fuß) in Landschaften – diesmal in Polen – begleiten.

Wenn du das Moor liebst… – Impression eines literarischen Abends in Bad Bederkesa

Schreiben und erzählen vom Moor? Das geschieht mit Respekt und Schaudern, mit Erinnerung und Hoffnung, mit Ernst und Humor, mit Fantasie und Poesie – und in allem immer wieder mit einem liebevollen Blick auf diese so besondere und kostbare Landschaft wie auf die Menschen, die sich damit verbunden fühlen. Gut, wenn man dabei die Stimmen

Naturlieder in Bewegung: Zwischen Brahms und brüchiger Hoffnung

Wer sich schon häufiger hier auf „waldworte.eu“ umgeschaut hat, ist vielleicht dem Begriff und den Beiträgen zur „Freiluftpoesie“ begegnet. Anknüpfend an diese bewegte und naturverbundene Erfahrung des „Dichtens beim Spazierengehen“ ist dieser Beitrag speziell dem musikbezogenen Schreiben von gemeinsam singbaren Liedtexten aus der Natur gewidmet – einer besonderen Form der „Gebrauchskunst“. Dabei wandern also nicht

„Sehnsucht nach Welt“. Schweiz-Impressionen I

Von Neumünster geht‘s mit direkter Bahnverbindung in die Schweiz. Auch deswegen habe ich – im Blick auf die weite Anreise – Ja gesagt zu einer Einladung dorthin. Vor allem aber, weil ich mich dort auf neue Entdeckungen und gemeinsame Seminar-Erfahrungen freue: Was bedeutet „Vor der Haustür die Welt“ für die Gestaltung von Bibliotheks- und Kulturarbeit

Tschechien „Arche im Waldmeer“ – in bewegter Zeit

Tschechien – ein Land der kurzen Wege mit vier direkten Nachbarländern, also mitten in Europa: zwischen Nord und Süd, zwischen Ost und West. Wer morgens an der dänischen Grenze in den EC nach Prag steigt, kann nachmittags am Ziel sein: 7,5 Std. bis zur Grenze, 9 Std. bis zur Hauptstadt – ohne Umsteigen. Dabei überrascht