“Wenn der Wind im Ofen singt” und andere musikalische Einstimmungen auf die Herbst- und Winterzeit

Wenn es draußen regnet und stürmt, ist sie wieder da – diese Lust, sich (auch musikalisch!) schon mal ein bisschen auf den Herbst einzustimmen. Die graue und kältere Jahreszeit schöpft ihre leise Poesie (und Melancholie) aus der Sehnsucht nach Wärme, aus dem Erleben von Licht und Dunkelheit, aus der Intensität der sinnlichen Erfahrung mit Wasser und Wind, aus den Farben und Verwandlungen in der Natur…

durchdasjahr_u1_neuVon all dem erzählen Geschichten – und Lieder! Und da ich gerade die wunderbaren Möglichkeiten der Ukulele entdecke, die mich als federleichtes Gepäck unterwegs ebenso gut begleiten kann wie als handliches Instrument am Küchentisch und überall – auch in der kleinsten Ecke – wo es einfach gemütlich ist, habe ich heute damit begonnen, mir einen kleinen Vorrat an Liedern für die Herbst- und Winterzeit anzulegen. Denn es kann an manchen Tagen einfach gut tun, inwendig wie auswendig vertraut zu sein mit solchen Liedern – um sie auf stürmischen Wegen in den Wind zu singen oder um sich an ihnen zu wärmen, wenn es draußen kalt und dunkel ist. “Wenn der Wind im Ofen singt” ist so ein Lied: Weiterlesen

Dor kaamt dree Wannerslüüd – Weihnachtslieder aus aller Welt zum Mitsingen, -spielen und -tanzen

Lieder aus aller Welt für allerlei Instrumente

Door kaamt dree Wannerslüüd – nicht nur Sternwanderer sind unterwegs, auch Lieder wandern mitunter durch die Welt, finden Unterschlupf oder ein Zuhause in verschiedenen Kulturkreisen, erweisen sich als sing- und spielbar mit verschiedenen Instrumenten, lassen sich vielleicht tanzen – und sprechen so mit oder ohne Text ihre ganz eigene Sprache. Die Melodien aus der Sammlung “Weihnachtsmusikanten” kommen aus Schweden, Norwegen oder Island, aus Bulgarien oder Russland, aus Mexiko oder Bolivien. Die deutschsprachigen Texte dazu hat Margarete Jehn geschrieben (einzelne sind auch ins Plattdeutsche übersetzt). Weiterlesen

Vom Klang der Abendstunden und anderen Lauscherlebnissen

Blick auf die Stadt am Abend / Foto: Susanne Brandt

Es geht auf September zu. Nach hellen Sommernächten, in denen die Dämmerung fast ins Morgengrauen hineinzufließen schien, rückt die Wahrnehmung der Abendstunden nun wieder dichter an den Tag heran. Man ist vielleicht noch in der Stadt unterwegs, auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, wenn all das spürbar wird: dieses sanfte Zurückweichen des Lichtes, die kühler werdende Luft, das allmähliche verebben der Geschäftigkeit auf den Straßen. Blaue Stunde eben! Weiterlesen