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Schlagwort: Winter

Im Windschattenbug

Im Windschattenbug

Der Sturm pfeift durch das Loch in den Planken. Zusammengekauert im Windschattenbug warten Geschichten, lauschen lange schon, ob jemand fragt: Wer hat hier gelegen, gelitten, geliebt auf rauer See in der Nacht ohne Sterne? Warten, ob jemand die Zeichen deutet: Buchstaben, Zahlen, an Namen denkt und nicht aufhört, an Rettung zu glauben. Susanne Brandt

Waldworte des Tages: Schnee

Waldworte des Tages: Schnee

              Auf der verschneiten Erde liegen Schatten und tiefe Spuren prägen ihr Gesicht. Mit einer Haut aus Flocken überzogen kommen die Dinge deutlicher ans Licht und leuchten milder als zur Regenzeit. Die Sinne wundern sich und werden weit, lauschen dem Klang aus winterlichen Tönen, entdecken Anmut im unfassbar Schönen, das zärtlich und verschwenderisch ins Leben schneit. Susanne Brandt

Vorlese-Tipp: Wenn im Winterwald Bären wären…

Vorlese-Tipp: Wenn im Winterwald Bären wären…

Heute in der Stadtbibliothek Flensburg: Vorlesen im Advent! Noch ist nicht Weihnachten und noch liegt bei uns im Norden kein Schnee – aber begleitet von Musik, Bildern und Fantasie haben wir uns in der wie immer bunt gemischten Gruppe mit Kindern aus verschiedenen Herkunftsländern schon mal auf die winterliche Zeit eingestimmt – mit Tiergeschichten wie “Bären schlafen im Winter” von Barbara Peters, illustriert von Jane McGuiness in dem wunderbaren Papperlapapp-Heft Nr.4.

Zum 1. Advent: Aufbruch – und ein Glitzern am Morgen

Zum 1. Advent: Aufbruch – und ein Glitzern am Morgen

Ein Glitzern am Morgen von tausend Kristallen am Blütenrand. Der Frost mag es festlich und schmückt auch die Müden mit Diamant. Was welk und erschöpft war, das spürt wieder Halt: gerettete Würde, von außen nur kalt, von innen ein Singen, ein mutiges Lied vom Aufbruch der Rose. Und was geschieht? Susanne Brandt

Novemberausklang: In kalter Zeit ein Weilchen Wärme

Novemberausklang: In kalter Zeit ein Weilchen Wärme

In kalter Zeit ein Weilchen Wärme – aus Glut entfacht. Es wartet eine stille Stunde am Tor zur Nacht. Ein herber Duft von Zimt und Tannen zieht durch den Raum. Der Tag entweicht auf Zehenspitzen. Man hört es kaum. Er trägt das Laute, Ruhelose nun sanft davon. In seinen großen Manteltaschen, da schläft es schon. Ganz leise klingen andre Töne im Zimmer nach: ein Ofenlied, ein Windgeflüster vom dunklen Dach. Es kommt als Gast, das Weilchen Wärme – und lässt…

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