„Unglaublich ergreifend“ – das neue Buch von Navid Kermani

61J0HnFfnaL._SX322_BO1,204,203,200_„Unsere Gesellschaft muss sich mehr denn je den Erfahrungswelten von Menschen unterschiedlichster nationaler und religiöser Herkunft stellen, um ein friedliches, an den Menschenrechten orientiertes Zusammenleben zu ermöglichen“ heißt es in der Begründung des Stiftungsrats zur diesjährigen Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den deutsch-iranischen Schriftsteller Navid Kermani. Kermani selbst hätte zur Beschreibung dieses Anliegens vermutlich farbigere und leidenschaftlichere Worte  gefunden. Aber die lassen sich nachlesen: In den Büchern des mehrfach preisgekrönten Dichters und Orientalisten geht es um ein solches wechselseitiges Vertrautwerden mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Erfahrungswelten – nicht protestantisch vernünftig und bemüht verständnisvoll, sondern eher sinnlich, begeisterungsfähig, staunend und humorvoll. Kermanis poetische Sprachkraft und sein von Neugier und Staunen angetriebener Sachverstand führt uns in seinem neusten Werk „Ungläubiges Staunen“ vor Augen, welche ungeahnten Überraschungen in der Bildersprache der christlichen Kunst zu entdecken sind. Weiterlesen