Die „Kunst der Fuge“ im Watt – Bewegung und Philosophie in den Naturfotos von Alfred Ehrhardt

„Naturphilosoph mit der Kamera“ wurde Alfred Ehrhardt von einem Zeitgenossen genannt. Die gesetzmäßigen Strukturen der Riffelungen und Furchen an den Gestaden um Cuxhaven hatten ihn in besonderer Weise fasziniert. Von den Nationalsozialisten im April 1933 aus seinem Lehramt an der Hamburger Landeskunstschule entlassen, wirkte er von 1934-1936 in Cuxhaven als Chorleiter und Kirchenorganist – und damit in unmittelbarer Nähe zum Wattenmeer. Was er in der Bewegungskunst der Reformpädagogik und in der Musik bei Bachs „Kunst der Fuge“ bewunderte,  spiegelt sich nun fotografisch in seiner Serie vom Watt und in vielfältigen Variationen rund um das Thema Wasser, Luft und Erde. Weiterlesen

Lichter auf Föhr – eine poetische Bilderreise

Wyk in der Abenddämmerung / Foto: Susanne Brandt

 
Über dem Wasser
 
Es liegt ein Geheimnis über dem  Wasser –
noch geht der Tag nicht zur Ruh.
Doch sanft wird das Licht,
und Windhauch und Wellen
sind leise, als hörten sie zu.
So lausche auch ich in den Abend hinein
und suche in vielen Stimmen
Dein Wehen, Dein Wesen, Dein Wort, Adonaj,
geheimnisvolles Du.
 
 
 
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Sonnengesang am Wattenmeer

© Martin Stock / LKN-SH

Auch „Watt(w)orte“ haben hier auf „Wald(w)orte“ ihren Platz – geht es auf dieser Seite doch nicht allein um den Wald im engen Sinne, sondern vielmehr um die Wahrnehmung der Umwelt  in einem größeren Lebenszusammenhang. Und eben diesen Lebenszusammenhang gilt es mit dem Wattenmeer zu schützen – und zu bestaunen:

„Das Wattenmeer ist ein Ort unfassbarer Schönheit, magisch, wild und üppig. Ein Ort erhabener Stille und donnernden Brausens, eine ästhetische Wüste und ein ökologischer Dschungel“, beschreibt Umweltminister Robert Habeck den größten Naturschatz des Landes zum 5. Jahrestag des Weltnaturerbes Wattenmeer. Weiterlesen