Zum 9. November: Quelle und Klang – Lied nach Texten von Etty Hillesum

Quelle und Klang Liedseite

Um Klage, Lob und Dank in der Musik wie Theopoesie ganz verschiedener Menschen geht es bei der diesjährigen CS-Kantoreiwoche im Kloster Schöntal. Am Samstag kommt das Programm, das dort die kommenden Tage erarbeitet wird, bei einem Konzert mit kurzen Lesungen in Heilbronn unter dem Titel „Quelle und Klang“ öffentlich zur Aufführung.  Zu den thematischen Akzenten der Woche gehört auch die jüdische Studentin Etty Hillesum, die literarisch und biografisch im Mittelpunkt des Abendprogramms am Gedenktag 9. November stehen wird.

Als kleiner Eindruck dazu:

Neu erschienen ist vor einigen Wochen die Chor-CD „Quelle und Klang“ zu dem gleichnamigen Chornoten-Heft (beides erhältlich beim Verlag Singende Gemeinde, Wuppertal). In der Sammlung enthalten ist auch das gleichnamige Lied „Quelle und Klang bist du“, zu singen nach einer alten jüdischen Weise, das im Text Gedanken und Bilder aus dem Tagebuch von Etty Hillesum aufnimmt.

Zum Reinhören: 15 Quelle und Klang   Die Kleine Kantorei des Christlichen Sängerbundes

Hier der komplette Text mit Link zur trad. Melodie und zur Hörprobe: Quelle und Klang Liedseite

Im Advent: Kinderlied zum Barbaratag

Kinderlied zum Barbaratag

Ein alter Kirschbaum, dick verschneit,
der steht bei uns im Garten.
Drei Wochen noch bis Weihnachten –
wir freuen uns und warten.

Wir holen einen Zweig vom Baum,
ganz ohne Blatt und Blüten.
Der soll im warmen Zimmer stehn.
Wir werden ihn behüten.

An jedem Tag, da schauen wir
nach unserm Zweig im Zimmer.
Und irgendwann, ganz zart und klein,
zeigt sich ein heller Schimmer.

Ein kleines rosa Blütenblatt,
im Knospenhaus verborgen,
schaut vorsichtig ins Licht hinaus
und grüßt uns jeden Morgen.

Am Weihnachtsmorgen, unverhofft,
zeigt sich die ganze Fülle:
ein Frühlingsduft, ein Blätterkranz
blüht auf in aller Stille.

Text: Susanne Brandt

Zu singen auf die Melodie: Der Winter ist ein rechter Mann (Noten: http://www.labbe.de/liederbaum/index.asp?themaid=17&titelid=213)

 

Bilder unter weitem Himmel – Quelle und Klang in den Worten von Etty Hillesum

Weiter Himmel

Zum Ende des Gedenkjahres zum 100. Geburtstag von Etty Hillesum standen sie nochmal im Raum – die Bilder und Worte aus ihrem Tagebuch, dazu Töne, die sich zwischen den Zeilen erlauschen lassen. Beim 1. Frauenmahl in Flensburg waren ihr ein Redebeitrag und ein neu entstandenes Lied auf eine alte jüdische Weise gewidmet.

Beides gibt es jetzt hier zum Nachlesen auf der Seite des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg:

Das Lied  „Quelle und Klang“: http://www.kirchenkreis-schleswig-flensburg.de/fix/files/doc/Liedblatt%20Quelle%20und%20Klang.3.pdf

Der Text „Enge Wege unter weitem Himmel: http://www.kirchenkreis-schleswig-flensburg.de/fix/files/doc/Hier%20stehe%20ich-brandt.2.pdf

Zur Veranstaltung: http://www.kirchenkreis-schleswig-flensburg.de/frauenarbeit/one.news/index.html?entry=page.news.kd.1121200005.e.57

Kontakt & Copyright: briefe@brandt-susanne.de

 

Was macht der Bücherbus im Wald?

bamanagua / Pan y Arte

Was passiert eigentlich…wenn ein Bücherbus sich verfährt und im Wald landet? Darüber haben heute ein paar Kinder zwischen 4 und 12 Jahren  nachgedacht und angeregt durch ein Bilderbuch aus den USA an einer neuen Geschichte weitergeschrieben – mit allerlei Tieren aus heimischen Wäldern! Das nachfolgende Lied/Gedicht erzählt davon. Weiterlesen

„Sing ein Lied in den Wind“ oder Was klingt im Märchen vom Eisdrachen?

Eigentlich sollte dieser Beitrag „nur“ ein Buchtipp für die Winter- und Weihnachtszeit werden. Und damit fange ich auch an: Meine warme Empfehlung gilt heute einem zunächst frostig anmutenden Buch. „Der Eisdrache“, geschrieben von Troon Harrison und illustriert von Andrea Offermann, ist ein magisches Märchen für jedes Alter, zum Vorlesen geeignet ab etwa 6 Jahre. Es erzählt von einem Mädchen, das sich hinaus wagt ins Leben. Der Vater krank, die Mutter in Sorge um die anderen Kinder, sieht das Mädchen keine andere Lösung, als den Eisdrachen, den sie für das Schicksal ihrer Familie verantwortlich macht, vom Dach der Hütte zu vertreiben. Aber der Drache geht nicht. Er kann nicht verschwinden, solange das Mädchen ihn zu bekämpfen sucht. Drei Nächte gehen ins Land – sehr langsam wagt das Mädchen eine Annäherung, bis das Eis förmlich zu brechen scheint. Mit einem Lied kommt etwas in Bewegung. Weiterlesen