Viele, viele Steine – Steinbilder legen und besingen

Steine lassen sich fast überall finden. Am Schönsten glitzern sie am Meer. Es gibt Bilderbücher, die passen prima dazu, z.B. „Tanzen können auch die Steine“. Und es gibt eine einfache Melodie, mit der sich die Bilder, die draußen oder drinnen mit Steinen entstehen können, besingen lassen. Alles, was man dafür braucht, passt in einen Rucksack – oder kann spontan in der Natur gesammelt werden: https://www.mein-kamishibai.de/viele-viele-steine

Sonntagsmomente: Spatzen schwatzen

aus: Brandt, Susanne: Religion entdecken mit Bildern und Geschichten

Spatzen brüten nicht nur bei uns im Garten – die jungen Spatzen entdecken hier auch die Welt, hocken beim Frühstück auf der Fensterbank vom Küchenfenster und freuen sich über all die verborgenen Plätze im dichten Gebüsch. Viele gute Gründe, den munteren Mitbewohnern mitten im Sommer mal ein Gedicht zu widmen – und ein Lied. Aber das ist schon viel älter und stammt von Don Bosco. Denn er mochte die Spatzen auch….

Manchmal hör‘ ich die Spatzen schwatzen

Manchmal hör‘ ich die Spatzen schwatzen.

Foto: Elke Riedel, www.elrie-art.de

Der Kleine
mit dem frechen Gesicht
kennt ein ziemlich freches Spatzengedicht.

Und der Große,
der so müde aussieht,
weiß ein wunderschönes Abendlied.

Das singen die beiden im Chor.

In Mondnächten,
stell‘ dir bloß vor,
tanzen die Träume
zu solchen Gesängen,
bis sie erschöpft
in den Bäumen hängen.

Dann erst,
dann sind auch die Spatzen leise
und träumen auf ihre Weise.

Susanne Brandt

Rosentage

Ich mag den leisen Widerstand der wilden Rosen,
dass sie so unbeirrt im Alltag so viel Schönheit zeigen
und sich mit Anmut und Respekt zum Staub der Straße neigen,
sich einfach Raum erobern mitten in der Stadt,
nicht danach fragen, welchen Zweck das alles hat.

Ich mag den unverhofften Duft am frühen Morgen:
Nur für Sekunden, leicht und flüchtig im Vorübergehen,
kann mich ein Rosenwind lebendig wie ein Tanz umwehen
und all das Schwere wird verwandelt von dem Duft.
Nur für Sekunden liegt ein Wunder in der Luft.

Ich mag das Sommerkleid der Gärten und der Mauern:
Die weichen Blüten lehnen sanft am Rand der Regentonne,
die jungen Knospen haben Sehnsucht nach der Morgensonne.
Und ich genieße das – der Weg vor mir ist weit.
An solchen Rosentagen lasse ich mir Zeit

Susanne Brandt, im Juni 2017

…und zum Singen: Lied Rosentage

 

Sonntagsmomente: Flieg, Seele, flieg….

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Sonnenaufgang in Lisr/Sylt, Foto: Susanne Brandt

Der heutige Blick aus dem Fenster des alten Pfarrhauses von List auf Sylt hätte passender kaum sein können für diesen 4. Advent: Kommendes Licht über dem Meer an der Ostküste der Insel. „Sehnsucht“ ist das geistliche Thema dieses Sonntages – so auch im Gottesdienst in der kleinen Lister Kirche. Und da passt das Lied auf einen Text des Dichters Arno Pötzsch genau für diesen Tag und Ort, wo es heute gesungen wird – wenngleich die Verse vor vielen Jahren am Deich von Cuxhaven entstand sind:

Flieg-Möwe-flieg

Ein Lied erzählt: Die Geschichte der Ukulele

Foto: Susanne Brandt

Foto: Susanne Brandt

Ein heller Ton hüpft aus dem Instrument://
Es kennt Geschichten aus der weiten Welt,
von einer Reise hat es mir erzählt:

Ein Schiff, das legte einst im Hafen an://
Es kam von Portugal bis nach Hawaii,
die Menschen hatten Lieder mit dabei.

Und manche sangen nach der langen Fahrt://
mit Saitenspiel – so hell und wunderschön,
das hatte dort noch niemand so gesehn.

Schon bald entstand aus Holz und allerlei://
ein Instrument, so munter wie ein Floh:
Die Ukulele machte alle froh!

Weit übers Meer bis nach Amerika://
bis nach Europa und auch hier im Land,
da war die Ukulele bald bekannt.

Und wenn ich heute mal auf Reisen bin://
pack ich die Ukulele gerne ein.
Die Ukulele ist ja klitzeklein!

Ein heller Ton hüpft aus dem Instrument://
Und was dann weiter klingt in dieser Welt,
das wird mit Liedern überall erzählt.

T. + M.: Susanne Brandt

Liedblatt mit Noten: Ukulele Geschichte