Vom Lächeln der Dinge. Eine Erinnerung an Erwin Moser

Ill. Erwin Moser, aus: Das Haus auf dem fliegenden Felsen, Beltz Verlag

Er hat das Lächeln in den Steinen entdeckt. Oder er wusste davon zu erzählen, warum die Scheune – mit so manchen Spuren und Verletzungen eines langen Lebens – dennoch so freundlich in die Welt schaute. Nein: gerade deshalb! Die Philosophie seiner fantasievollen Bilderwelten und literarischen Miniaturen steckt voller Ermutigungen – ohne die mühsamen Seiten des Lebens zu beschönigen. Am 12. Oktober ist der österreichische Kinderbuchautor Erwin Moser nach langer Krankheit im Alter von 63 Jahren gestorben.

Eines seiner Bücher, das ich besonders liebe, stammt aus dem Jahr 1981: „Das Haus auf dem fliegenden Felsen“. Es enthält 40 Bilder und kleine Geschichten zum Betrachten und Weitererzählen. Weiterlesen

Frei-Räume erfahren – vom Wirken und Wandel im Vertrauten

IMG_1332Wo entstehen Ideen? Wie formen und verändern sich Gedanken? Manchmal am Schreibtisch, häufiger in der Begegnung mit anderen, meistens in Bewegung,  beim Spazierengehen, unterwegs in der Fremde, auf vertrauten Wegen im Hause…

Es ist spannend zu erleben, wie Räume das musische Empfinden beeinflussen: Der freie Blick in den Garten oder auf die Straßen der Stadt beim Musikmachen verändert die Atmung, den Rhythmus, das melodische Empfinden, die Beweglichkeit…

Es ist gut zu erfahren was geschieht, wenn man beim Schreiben und Nachdenken immer mal wieder das Arbeitszimmer verlässt, um die Perspektive zu wechseln, eine andere Haltung einzunehmen, Türen zu öffnen, sich im Vertrauten geborgen zu fühlen und darin gleichzeitig die Veränderung zu suchen… Weiterlesen