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Schlagwort: Garten

Märzsonne oder Von der Poesie des Zufalls

Märzsonne oder Von der Poesie des Zufalls

Nun kriecht aus seinem Schneckenhaus das wintermüde Leben: ein Glockenklang, ein Federflaum – aus Schwere wird ein Schweben. Susanne Brandt, am 25.3.2016   Es kann passieren, dass bei der Gartenarbeit unverhofft kleine poetische Miniaturen ihren Anfang nehmen – verdichtete Momente, die einen sozusagen anwehen,  während man gerade dabei ist, im Gartenbeet etwas aufzuräumen. Nun bin ich eigentlich keine besonders eifrige Gartenbeetaufräumerin. Der Garten gehört für mich zur Natur und soll sich möglichst natürlich entwickeln und verändern dürfen. Von den Resten an vertrockneten Blättern und Stauden lasse…

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Träumen, Begehren und Luftsprünge – eine Geschichte vom Losfliegen…

Träumen, Begehren und Luftsprünge – eine Geschichte vom Losfliegen…

Träumen, Luftsprünge wagen und die funkelnden Sterne am Himmel bestaunen – das alles kann der Wal im Ozean ganz wunderbar machen. Nur mit Besuch ist es manchmal schwierig. Es fehlt eine Bank auf seinem Rücken. Besser noch wäre ein ganzer Garten! Gedacht, getan: Grashüpfer, der die Tiere zu Land wie zu Wasser mit allem Nötigen versorgt, schafft alles herbei, was auf dem großen Walrücken Platz findet. Und bald kommen auch die ersten Gäste. Nur mit den Luftsprüngen wird es mit…

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Waldworte des Tages: Appelschnut

Waldworte des Tages: Appelschnut

Appelschnut   In meinem Garten ist vieles willkommen, was flattert und krabbelt, rennt, hüpft oder schleicht. Drum haben drei Raupen hier Wohnung genommen – wie schön, dass die Nahrung für alle reicht! Im saftigen Apfel, da geht’s ihnen gut.   Sie hat’s mir verraten – die Appelschnut!   Susanne Brandt

“Der Strand ist die Schwelle, wo sich die Dinge stoßen.”

“Der Strand ist die Schwelle, wo sich die Dinge stoßen.”

Den Weg zum Atelier des Malers Otto Niemeyer-Holstein (geb. 1896 in Kiel, gest. 1984 in Lüttenort/Usedom) in Lüttenort auf Usedom zwischen Koserow und Zempin sucht man am besten zu Fuß entlang der Wasserkante. Hier, wo sich die Insel zwischen Achterwasser und Ostsee zu einem dünnen Streifen Land verengt, weitet sich der Blick und das Denken angesichts des erhaltenen Künstlerrefugiums mit Galerie, Atelierräumen und einem geradezu verwunschen wirkenden Garten. Zur eigentümlichen Atmosphäre dieses Ortes tragen besonders die zwischen Wasserläufen, Hecken und…

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Haus mit Himmel und Paradies. Gartenimpression aus der Flensburger Nordstadt Ende des 19. Jahrhunderts

Haus mit Himmel und Paradies. Gartenimpression aus der Flensburger Nordstadt Ende des 19. Jahrhunderts

Sommer in der Literatur: Finden lässt sich davon etwas in den nahezu vergessenen literarischen Gartenimpressionen aus der Flensburger Nordstadt  Ende des 19. Jahrhundert, als Kindheitserinnerung 40 Jahre später aufgeschrieben von Emmy Ball-Hennings. “Unser Garten war ein Paradies im kleinen, doch muss ich hier, um einem Irrtum vorzubeugen, erwähnen, dass dieses Paradies nicht viel größer war als eine mächtig große Wohnstube. Aber wir hatten einen Wall anschließend am Garten, und auf diesem Wall standen vier Holunderbäume, und das war ein Wald…

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