Buch-Tipp des Tages: Wie wir durchs Leben gehen…

copyright: Verlag Kein & Aber

Niemand ist für dieses Buch zu alt. Oder zu jung? Schon Kinder ab 4 können sich in einzelnen Szenen wiederfinden. Und alle anderen auch! In 100 kleineren und größeren Lektionen geht es um Dinge, die Menschen im Laufe des Lebens lernen. Dabei kommt niemand um die großen Fragen des Lebens herum: Liebe und Tod, Freundschaft und Glück, Angst und Schmerz, Hoffnung und Träume.

Man kann sich Seite für Seite chronologisch durch das Buch bewegen – aber immer wieder auch zurückblättern. Man kann philosophieren, fantasieren und miteinander ins Gespräch kommen: über den ersten Purzelbaum oder die erste Tasse Kaffee, über die Angst, etwas zu verpassen oder die Zufriedenheit mit dem, was da ist. Schließlich geht es im hohen Alter um die Kostbarkeit einzelner Stunden, aber auch um den Schmerz,  Dinge zu verlernen. Und die Angst vor dem Tod? Vielleicht geht sie dann auch auf leisen Sohlen irgendwann davon. Weiterlesen

Zum 2. Advent: Mutige Freude – am Tag der Menschenrechte

Magnificat / S. Brandt

Der Tag der Menschenrechte fällt in die Adventszeit. In diesem Jahr mit dem 10. Dezember direkt auf den 2. Advent. Gestern habe ich mir deshalb gemeinsam mit einem Mann aus Afghanistan die Menschenrechte angeschaut, zumindest ein Teil davon, in einer vereinfachten Sprachfassung. Wir haben uns durch den sperrigen Text gearbeitet, die großen Worte im Wörterbuch nachgeschlagen, sind hängen geblieben an den vielen Fragen, die sich dabei ergeben, wieder und wieder – ein gutes Gespräch…

“…Liebeslied vom Leben”

Irgendwann haben wir uns von den großen Worten gelöst. Es spricht sich leichter mit Tätigkeitswörtern, mit dem gemeinsamen Vorrat gebräuchlicher Vokabeln, die vom Leben erzählen. Ganz konkret.

Später habe ich noch etwas andres entdeckt – mit den Verben im Sinn: vertrauen, nachdenken, aufbrechen, träumen…mittendrin eine überraschende Assoziation zu adventlichen Bildern, zu alten Texten, zum Magnificat, zu einer Freude, die es sich nicht leicht macht in dieser Zeit: Da war sie plötzlich. Und ich glaube, ich kann ihr einiges zutrauen.

Das alte Lied von der mutigen Freude
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