Du und ich – eine Faltbuchidee für viele Sprachen

In den vergangenen Wochen habe ich viele Beobachtungen und Fragen an die Welt von und für Kinder gelesen. Ich habe viele Bücher angeschaut, die Kinder zum Weiterdenken anregen. Und ich habe gemerkt: Viele Themen sind auch anderswo auf der Welt bedeutsam.

Worum geht es, wenn Kinder die Welt bedenken und betrachten?

Davon erzählt dieses kleine Buch, das ganz einfach aus einem Blatt Papier gebastelt werden kann – überall und in verschiedenen Sprachen der Welt.

Der deutsche Text geht so: Du und ich Textblatt deutsch

Wenn man daraus nun ein kleines Buch falten möchte, dann kann man das Blatt mit folgender Textverteilung hier einfach als Bastelbogen ausdrucken: Du und ich – minibook_54E77070-5056-B132-FB851A1A7C2EFF1E

Eine Anleitung mit Online-Vorlage für andere Textvarianten und Übersetzungen ist hier zu finden: www.minibooks.ch


Ein bisschen schwieriger wird es, wenn man das Buch in Persisch übersetzt (Danke, liebe Shaghi, für die Hilfe!). Die einzelnen Seiten können dabei gern in einer beliebigen Reihenfolge gelesen werden. Wichtig ist allerdings: Das Titelblatt ist jetzt auf der anderen Seite und geblättert wird andersrum, von hinten nach vorne. Eine dafür passende Vorlage zum Basteln des Buches in Persisch sieht deshalb ein bisschen anders aus, nämlich so: Faltbuch Du und Ich persisch Weiterlesen

Erzähl-Welten aus der Streichholzschachtel

Foto: Susanne Brandt

Unter den vielen phantasievollen Grüßen, Blumen und Dingen, die mir kürzlich zum Geburtstag ins Haus geschickt wurden, befand sich auch eine wunderschöne kleine Kuriosität, die ich anderen Freundinnen und Freunden des freien Erzählens nicht vorenthalten möchte: die Miniaturwelten von Richard Wetzel (Heilbronn), bei denen sich aus der Enge einer Streichholzschachtel die Weite der Phantasie entfaltet, sobald die enthaltenen Teilchen zu mehrschichtigen Szenen und Landschaften verbunden werden:  http://www.rics-company.de/rics-company Weiterlesen

Ein Spaziergang mit Hans Christian Andersen als Adventskalender

“Oft, wenn ich durch die Straßen der Stadt gehe, kommt es mir vor, als ginge ich durch eine große Bibliothek; die Häuser sind die Bücherregale, jede Etage ein Brett mit Büchern. Hier steht eine Alltagsgeschichte, dort eine gute alte Komödie…” (aus H.C. Andersen: Tante Zahnweh)

Das Bild des “Stadtspaziergängers” Hans Christian Andersens, der hinter den Fenstern und Türen der Häuser Geschichten zu entdecken meint und mitunter das Gefühl hat, durch eine große Bibliothek zu wandern, ist eine poetische Einladung dazu, die täglichen Wege durch die winterlichen Straßen mit anderen Augen zu sehen – und eine schöne Anregung für einen “etwas anderen” Adventskalender:

Foto: S. Brandt

Benötigt wird für diese kleine Bastelarbeit kaum mehr als ein altes ausrangiertes Buch mit möglichst festen Buchseiten (ich habe ein ausrangiertes Bibliotheksexemplar vom “Fundvogel”, erschienen 1979 und illustriert von Sabine Friedrichson einer solchen Verwandlung unterzogen) und die Pappe eines DIN A 3 Zeichenblocks. In etwa 2 Stunden Bastelarbeit entsteht daraus eine “Bücherstadt”, hinter deren Fenstern immer wieder neue Geschichten und Gedichte zu entdecken sind. Das lässt sich mit 24 Klappen gut als Adventskalender gestalten, ist dann im neuen Jahr aber weiterhin als immerwährende Quelle für Erzählphantasien zu verwenden. Ideal dafür ist die Präsentation der “Bücherstadt” in einem Kamishibai-Erzähltheater. Dann können die Fenster bequem auf- und zugeklappt werden. Und die Bilder, die dahinter erscheinen, geben immer wieder neue Impulse zum Singen, Erzählen, Dichten, Weiterspinnen… Weiterlesen