Resonanzen

Hier gibt es eine Auswahl von  Presseberichten, Interviews und Rezensionen zu meinen Publikationen:

Interview zum Thema „Leseförderung“:

https://kinderbibliothek.blogspot.de/2017/02/leseforderung-ist-eine.html

Zu: Brandt, Susanne (Text) / Elke Riedel (Fotos): Wie gut, dass Mia Möwen mag. Eine Vogelkunde in Bildern, Briefen und Gedichten, Papenburg 2009

„Weil Wenzel mal wieder ein paar ruhige Tage brauchte, packte er die Koffer und fuhr Richtung Nordsee. Dort sitzt er nun auf dem Deich, ein kleiner Mann im Rollkragenpullover, ein Dichter. Er schaut dem sanften Schwappen der Wellen zu und den Möwen. Er liebt Möwen. Er kennt Christian Morgensterns Gedicht von den Möwen, die alle Emma hießen. Wenzel möchte auch Gedichte über Möwen schreiben. Aber er weiß viel zu wenig über sie. – Zur gleichen Zeit sitzt ein kleines Mädchen namens Mia in ihrem Baumhaus am Rande eines Städtchens irgendwo zwischen Berlin und der Ostsee. Auch Mia liebt Möwen. Sie hat entdeckt, dass es nicht nur am Meer Möwen gibt. Direkt vor ihr, an dem flachen See im Binnenland, haben sie eine Brutkolonie. Mia beobachtet die Möwen, notiert, was sie sieht. Sie ist längst eine richtige Möwenforscherin, als sie in der Zeitung ein Gedicht von Wenzel entdeckt, in dem sich viele Fragen über Möwen reihen. Sie findet es merkwürdig, dass ein erwachsener Mann so viele Fragen hat. Andererseits möchte Mia gern selbst lernen zu dichten. Sie schreibt an Wenzel. Vielleicht können sie sich ja zusammentun, sie mit ihrem Wissen über Möwen und er mit seiner Kunst zu dichten. So werden die Beiden Freunde, wandern Gedichte und Briefe, Fragen und Antworten hin und her und mitten darin, locker gefasst, allerlei Informationen über Lebensart und Lebensraum der Möwen. – Zu den spielerisch leichten Texten in unterschiedlicher Typographie gesellen sich künstlerisch wunderschöne Vogelfotos und zu allem ein kleiner Anhang mit Beschäftigungstipps. Aus der Liebe zur Natur und dem Wunsch der beiden Autorinnen, sie weiterzugeben, ist eine kleine Vogelkunde entstanden – viel schöner, viel unterhaltsamer als jedes Sachbuch“ (Heide Germann)

„Mein erstes Vogelbuch – so könnte dieses Buch eigentlich auch heißen. Denn die Geschichte vom Briefwechsel zwischen Wenzel dem Dichter und Mia, der Möwenforscherin ist eigentlich eine ebenso poetisch wie unterhaltsam verpackte Hinführung zur Vogelbeobachtung. Es wird allerdings nicht eine Vielzahl von Arten mit Vulgär- und wissenschaftlichem Namen abgehakt, sondern es geht ausschließlich um die Lachmöwe. Sie wird in mancherlei Hinsicht betrachtet und erkundet. Susanne Brandt hat in ihrem Text den Ton getroffen, der Kinder ernstnimmt und Erwachsene nicht langweilt. Das Buch ist also zum Vorlesen geeignet. Und zum Betrachten: Die Fotos von Elke Riedel sind ästhetisch sehr ansprechend und oft von einem sanften Humor. Sie zeigen, was an der Lachmöwe typisch und besonders ist. Das Buch verführt zur Verbindung von Spiel und Forschung und ermuntert zu einem geruhsamen Erkunden. Es geht nicht darum, Schlag auf Schlag Ergebnisse zu liefern. Es dürfen Fragen bleiben und Lücken – das ist ja gerade interessant. Poesie und Sprache sind ebenso wichtig wie genaue naturwissenschaftliche Antworten – alles wird zwischen den Protagonisten Wenzel und Mia gleichwertig ausgetauscht. Und dieser Austausch ist die Grundlage von Freundschaft und Persönlichkeitsentwicklung: Wenzel weiß jetzt einiges mehr über Möwen und Mia hat gute Ideen, was man alles mit Gedichten machen kann. Junge und vielleicht auch ältere Leser werden ermutigt, auf der Suche nach Informationen Korrespondenz zu führen und Bibliotheken aufzusuchen. Wer wie Mia Möwen mag, findet im Anhang noch einige interessante Anregungen Möwen zu basteln, Möwengedichte zu verfassen oder selbst Möwenforscher oder Möwenforscherin zu werden. Wenn das nicht die Ornithologen von morgen sind! Das Buch gehört auf den Geburtstagstisch jedes Kindes ab acht Jahren.“ (Katharina Hocke, Verein Jordsand e.V., aus: ZS „Seevögel, 2009/H.2))

zu „Susanne Brandt / Elke Riedel: Was macht das Licht den ganzen Tag?“

„[…]Das Schöne an dem Buch ist, dass die sieben Kapitel noch offen sind für eigene Entdeckungen und Fantasien, denn die Texte von Susanne Brandt verweisen in spirituelle und sinnliche Dimensionen und laden zum Verweilen ein. Die Fotografien von Elke Riedel sprechen wieder noch eine eigene Sprache, mit ihrer Detailverliebtheit und Lebendigkeit.

So findet man sich am Ende wieder, mit Stift und einem selbstgefalteten Buch durch die Landschaft ziehend, um den Himmel oder die Form von Wassertröpfchen zu betrachten  (Anleitung für Buch und Gedicht im Anhang).“ (aus: Christine Kappe, in „Wortnetz“, 2/2010)

  „[…]Als eine Ergänzung zu den Geschichten des Dichters Wenzel kommen dann als optische Highlights: die ganzseitigen, farbigen Abbildungen nach fotografischen Vorlagen, die das, was Wenzel schreibt, eindrucksvoll unterstreichen. Sie sind auch ohne große Erklärungen sofort verständlich. Zu den Landschaftsaufnahmen mit Licht und Schatten in einem beeindruckenden Farbenspiel, wie es dem Thema des Buches angemessen ist, kommen Großaufnahmen von Tieren und Pflanzen, wie sie in der Natur vorkommen und die in ihrer Größe und Perspektive normaler Weise nicht von jedem wahrgenommen werden, etwa ein Eisvogel, ein gerade aus der Erde hervor sprießendes Schneeglöckchen, eine Libelle auf einen zarten Blatt, Blaumeisen mit einem Apfel als Winterfutter, ein aus dem Wasser aufsteigender Schwan, ein Frosch in einem Teich, eine junge Beutelmeise beim ersten Flugversuch. Möwen und Reiher, eine langsam vorwärts kriechende Schnecke, ein Eichhörnchen, ein Spatz auf der Hand. Diese Bilder und Geschichten, Fragen und Gedichte ergänzen sich in diesem Buch zu einer eindrucksvollen Einheit.“ (aus Rudolf van Nahl, Alliteratus)

  „[…]Wunderschöne ganzseitige Naturfotos sind den Worten zur Seite gestellt. Entstanden ist ein Buch, dass keine laute hektische Handlung braucht, wohl aber Augen und Sinne öffnet für Schönheit und Wunder der Natur.“ (aus: Heide Germann, Darmstädter Echo)

 

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