Nachhaltigkeit in der Praxis: Welt-Worte-Rucksack

Der “Welt-Worte-Rucksack” steht für Unabhängigkeit und Beweglichkeit bei der praktischen Umsetzung: unabhängig von Netz und Stromanschluss sowie von besonderen Anforderungen an Raum und Material. Hier findet Platz, was uns in der Welt einander näher bringt und sich unkompliziert miteinander teilen lässt: schöne Bücher sowie nachhaltige Sing- und Spielideen für kleine und große Menschen – mobil, fantasievoll und gern spontan.

“Welt-Worte-Rucksack” ist konkret wie bildlich zu verstehen: Es geht dabei nicht allein um Aktionen unterwegs in der freien Natur. “Welt-Worte-Rucksack” steht überall auch im übertragenen Sinne für Begegnungen und Flexibilität, für ein gemeinsames Unterwegssein und Verweilen im Leben mit

  • Liedern
  • Gedichten
  • Geschichten
  • Entdeckungen
  • kreativen Gestaltungsideen,

die sich spontan umsetzen lassen. Der “Welt-Worte-Rucksack” lässt Menschen dafür eine große Freiheit und weckt in Ihnen die Lust am Ausprobieren und das Staunen über Unverhofftes:

„Sie lernen, indem sie gehen und dabei alles aufmerksam betrachten, vorüberströmende Aromen mit dem Geruchssinn wahrnehmen, die Dinge die ihnen begegnen, mit den Fingern berühren, um so noch die subtilsten Eindrücke und noch die kleinsten, kaum wahrnehmbaren Zeichen am Straßenrand in sich aufzusaugen.“ (aus: Kagan, S.: Auf dem Weg zu einem globalen (Umwelt-)Bewusstseinswandel.Berlin 2012) 

Unter der gleichnamigen Kategorie sind dazu viele praktische Ideen versammelt. Die Sammlung wird laufend ergänzt – und vor allem: vieles davon wird im Alltag und bei Fortbildungen ausprobiert.

Foto: Susanne Brandt

Die Ideen und Angebote aus dem “Welt-Worte-Rucksack” orientieren sich an einer Bildung für nachhaltige Entwicklung:

„Ziel einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist nicht ein Wissenskanon, sondern eine Persönlichkeit, die sich ermutigt und fähig fühlt, das eigene Leben mitzugestalten, und die über Wissen und Kompetenzen verfügt, dies im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu tun. Deshalb sind die Förderung von Wahrnehmungsfähigkeit, Kreativität, Selbsttätigkeit, kooperativem Arbeiten, unterschiedlichen Ausdrucksformen für Erfahrungen, Erleben und Bewerten ebenso Elemente von Bildungsprozessen wie eine systematische Suche nach inhaltlichen Zusammenhängen und Erklärungen mithilfe von Medien.“ (Ute Stoltenberg, aus: Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im Elementarbereich, zuletzt aufgerufen am 08.08.2017)

http://www.leuchtpol.de/fortbildungen/mehr-zu-bne/bildungfuereinenachhaltigeentwicklungutestoltenberg.pdf