Ein Lied von Freiheit und Glück – das Bilderbuch „Ellington“

c Peter Hammer Verlag / Ill: Ingrid Godon

„Ellington aber erfand ein wunderbares Lied über die Freiheit und das Glück“. In diesem Satz am Ende des Bilderbuches klingt vieles an, was den besonderen Reiz der Geschichte ausmacht: Musik und Fantasie, die Suche nach Glück und die Entdeckung der Freiheit. Dazu muss man wissen: Ellington ist ein Enterich. Und die, die sich über das Lied freuen soll, das ist Frau Treuherz, eine Klavierlehrerin. Die glaubte lange, mit dem geretteten Vogel in ihrer Wohnung auch ihr eigens Glück retten zu können. Und auf skurrilen Umwegen geht diese Sehnsucht auch in Erfüllung – nur ganz anders als erwartet. Weiterlesen

„Ermutigung und Motivation durch Geschichten“  –  mit Kindern nach Frieden und Gerechtigkeit fragen

Im Gespräch mit Dr. Ingolf Dietrich, Beauftragter für die Agenda 2030 im Bundesministerum für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Foto: André Wagenzik © Rat für Nachhaltige Entwicklung

Nicht mit dem Taxi nach Paris…sondern mit dem Kamishibai nach Berlin ging es Ende Januar unter dem Motto „Das weiße Blatt“. Hinter dem Motto verbirgt sich eine Idee der Büchereizentrale Schleswig-Holstein für die Erzähl- und Leseförderung der Bibliotheken im nördlichen Bundesland: Wie erfahren Kinder etwas über Frieden und Gerechtigkeit, Schätze des Lebens und ein gutes Miteinander in der Welt? Und wie können sie ihre eigenen Gedanken dazu ausdrücken? Mit Bildern und Geschichten zum Beispiel – und durch Begegnungen mit anderen Menschen, die in Bibliotheken in einem lebendigen Austausch mit Kitas, Schulen und Familien zueinander finden. Oft  kommt dabei das Kamishibai-Erzähltheater zum Einsatz:  Denn Lernen mit allen Sinnen und Erfahrungen teilen durch Begegnung, Bilder und Geschichten gelingt damit besonders gut.  Und am Anfang des kreativen Prozesses steht immer wieder ein „weiße Blatt“… Weiterlesen

Buchtipp des Tages: Alphabet der Gefühle

aus: M.Moniz: „Ich bin heute…“ c Midas Collection

Magdalena Moniz: »Ich bin heute… – ein Alphabet der Gefühle« 64 Seiten, Hardcover, Euro 15.90 ISBN 978-3-03876-121-1 (Midas Collection)

Titel und inhaltliches Anliegen von „Ich bin heute…“ erinnern an den Erfolgs-Bilderbuchtitel „Heute bin ich“. Wer genau hinschaut, stellt jedoch schnell fest, dass es sich hier keineswegs nur um ein „Nachahmungs-Produkt“ des populären Longsellers mit dem bunten Fisch handelt, sondern um eine künstlerisch wie sprachlich originelle Auseinandersetzung mit Wahrnehmung und Beschreibung von Gefühlserfahrungen: Weiterlesen

„Eine Tür geht auf“ – 20 Jahre Lied und Geschichte von Benno Bär

Eine Tür geht auf,
doch nicht so wie ich gedacht.
Eine Tür geht auf,
stilles Wunder in der Nacht.
Es verging eine Zeit,
aber jetzt ist es soweit.
Ja, nun öffnet sich hier eine Tür.

Eine Tür geht auf,
doch nicht nur für mich allein.
Eine Tür geht auf,
will für viele offen sein.
Es verging eine Zeit….

Eine Tür geht auf

20 Jahre alt ist das Lied in diesem Jahr geworden, entstanden 1997, erstmals erschienen in Verbindung mit der Geschichte von Benno Bär in dem Don Bosco Buch „Die Weihnachtsbühne“ (1999), bis heute durch verschiedene Liederbücher auch unabhängig von der Geschichte  in Gebrauch – und natürlich oft im Einsatz mit der inzwischen als Kamishibai und Mini-Bilderbuch neu herausgegebenen Fassung mit Illustrationen. Dazu lässt sich das Lied mit Spielanregungen im Downloadbereich des Verlages weiterhin als Notentext abrufen:

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Zum 3. Advent: Zeit für Geschichten –  die Magie der 12 Rauhnächte in Bildern und Legenden

Legenden um die Heilige Nacht, aus: Die Heilige Nacht

Die  zwölf Rauhnächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (6.1.) stellen in ganz Europa ein kulturhistorisches Phänomen dar. Sie sind geprägt von vielschichtigen Überlagerungen aus altem Brauchtum und christlicher Überlieferung. Unzählige Legenden mit jeweils regionalen Variationen umkreisen und deuten das Mysterium dieser besonderen Zeit, z.B. mit Geschichten von der Geburt des Lichtes, aber auch von Gefahren, Rätseln und Unsicherheiten, die in dieser Zeit eine besondere Achtsamkeit fordern.

So bekommen z.B. die Italiener der Überlieferung nach Besuch von der Weihnachtshexe Befana, die nicht nur mit unserer Frau Holle verwandt ist, sondern auch mit der russischen Babuschka.

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