Leuchtturmliebe – und andere Geschichten vom Licht an den Meeren

BALI

Foto: S. Brandt

Leuchttürme sind Hoffnungszeichen. Ihr Lichtschein bleibt, wenn ringsum alles schwarz und stürmisch scheint. Sie wirken widerständig, verlässlich – und wissen zugleich Geschichten von Einsamkeit, Geduld und Sehnsucht zu erzählen. Denn wer in einem Leuchtturm wohnt, hat meistens keine Nachbarn und mitunter etwas Mühe, mit den Grenzen von kleinen Kammern und Vorräte zurecht zu kommen. Da müssen manche Wünsche und Träume auf die passende Wetterlage warten – oder anders gesagt: Sie dürfen sich Zeit lassen, um langsam an Form und Farbe zu gewinnen. Denn für Wünsche und Träume bietet der weite Blick nach draußen grenzenlos Raum.  Das beflügelt die Fantasie – und die ist bekanntlich das wichtigste Grundnahrungsmittel für jede Geschichte.Vielleicht ist deshalb die Zahl von Leuchtturmgeschichten so groß. Allein in der Kinderliteratur fallen einem schnell zwanzig oder mehr Geschichten und Gedichte ein, die von Leuchttürmen erzählen. Weiterlesen

Töne zwischen Himmel und Meer – die neue CD von Wolfgang Rieck

Download (1)Glücklich, wer lebt und sich daran freut,
glücklich, wer liebt und es nicht bereut,
glücklich, wer gibt und nicht danach fragt,
was es wohl bringt – ein großes Herz wagt.

Glücklich, wer lacht und das Leben genießt,
glücklich, wer träumt, sich der Welt nicht verschließt,
glücklich, wer sieht des Anderen Not
und schielt nicht ängstlich aufs eigene Brot…

So beginnt eines der Lieder auf der neuen CD von Wolfgang Rieck, das im wiegenden Dreiertakt davon erzählt, was es heißt, glücklich zu sein – nicht mit großen Gesten und riesigen Luftschlössern, sondern warm und staunend mit dem verbunden, was sich als Glück an jedem Tag entdecken und leben lässt, was wir nicht nur empfangen, sondern ebenso frei verschenken können: Gesang zum Beispiel oder auch einfach mal Stille – alles hat seine Zeit. Weiterlesen

Dor kaamt dree Wannerslüüd – Weihnachtslieder aus aller Welt zum Mitsingen, -spielen und -tanzen

Lieder aus aller Welt für allerlei Instrumente

Door kaamt dree Wannerslüüd – nicht nur Sternwanderer sind unterwegs, auch Lieder wandern mitunter durch die Welt, finden Unterschlupf oder ein Zuhause in verschiedenen Kulturkreisen, erweisen sich als sing- und spielbar mit verschiedenen Instrumenten, lassen sich vielleicht tanzen – und sprechen so mit oder ohne Text ihre ganz eigene Sprache. Die Melodien aus der Sammlung „Weihnachtsmusikanten“ kommen aus Schweden, Norwegen oder Island, aus Bulgarien oder Russland, aus Mexiko oder Bolivien. Die deutschsprachigen Texte dazu hat Margarete Jehn geschrieben (einzelne sind auch ins Plattdeutsche übersetzt). Weiterlesen

Waldworte des Tages: As de Wald noch jung was

As de Wald noch jung was

As de Wald noch jung was, weren de Dwargen de eersten, de seen: „Hier blieven wi!“ Völ mehr wussen se neet to seggen over hör neje Tohuus, as blot disse dree Woorden un noch n´paar Ahhs un Ohhs daarto. De Ahhs un de Ohhhs, de bruukten se, wenn se in d´ Wald wat Neeis updenen. Denn wees een Dwarg mit sien Finger daarhen un see „Ahhh“ of „Ohhh“. Un de annern nickkopp-den, wenn s´ daarmit inverstahn wassen of schüddkoppden, wenn hör dat neet passen de. Weiterlesen