“Die Zwergenmütze” als Bilderbuchklassiker – mit Spiellied zum Mitmachen

Cover: Die Zwergenmütze / Neugebauer Verlag

Dass Bilderbücher über viele Jahre lieferbar bleiben bzw. mehrfach neu aufgelegt werden und somit eine vielfältige Nutzung erfahren, ist eher die Ausnahme. Auf dem Buchmarkt zählen vor allem Neuerscheinungen. Umso mehr freue ich mich, wenn einzelne Titel sich dennoch zu beständigen Weggefährten entwickeln können.

“Die Zwergenmütze” gehört dazu. Als ich das Buch im Jahr 2000 kennen lernte und in der Leseförderpraxis mehrfach zum Einsatz brachte, ist für das gemeinsame Erzählen und Singen ein Spiellied zu der Kettengeschichte von den Tieren in der großen roten Mütze entstanden. Einige der Kinder, die damals als Drei- bis Fünfjährige dabei waren, sind inzwischen möglicherweise selbst schon Eltern – und können das Buch in einer der vielen Neuauflagen nun weiterhin ihren Kindern erzählen.

Als mich heute eine Anfrage zu eben diesem inzwischen “volljährigen” Lied erreichte, musste ich erstmal ein bisschen suchen….aber dann hatte ich es wieder in der Hand und im Ohr. Es scheint also hier und da noch in Gebrauch zu sein – und nun gibt es dazu auch eine kleine Hörprobe (Strophe 1-2 + Schluss) für alle, die sich die Melodie lieber übers Gehör als über das Notenblatt vertraut machen wollen:

“In der Mütze” (Zu: “Die Zwergenmütze”): Text & Musik: Susanne Brandt / GEMA-lizensiert

Den Text liefert ein Notenblatt, das im Jahr 2000 zunächst als Kopie und später in dem Buch “Wenn die Buchstaben flüstern” erschienen ist:

Wenn die Buchstaben flüstern…

c Text & Musik: Susanne Brandt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Bilderbuch “Die Zwergenmütze” von B. Weninger/J. Rowe ist erhältlich im Buchhandel oder in Bibliotheken, ISBN-139783865660930 Verlag Michael Neugebauer Edition 12,95 EUR

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„Eine Tür geht auf“ – 20 Jahre Lied und Geschichte von Benno Bär

Eine Tür geht auf,
doch nicht so wie ich gedacht.
Eine Tür geht auf,
stilles Wunder in der Nacht.
Es verging eine Zeit,
aber jetzt ist es soweit.
Ja, nun öffnet sich hier eine Tür.

Eine Tür geht auf,
doch nicht nur für mich allein.
Eine Tür geht auf,
will für viele offen sein.
Es verging eine Zeit….

Eine Tür geht auf

20 Jahre alt ist das Lied in diesem Jahr geworden, entstanden 1997, erstmals erschienen in Verbindung mit der Geschichte von Benno Bär in dem Don Bosco Buch „Die Weihnachtsbühne“ (1999), bis heute durch verschiedene Liederbücher auch unabhängig von der Geschichte  in Gebrauch – und natürlich oft im Einsatz mit der inzwischen als Kamishibai und Mini-Bilderbuch neu herausgegebenen Fassung mit Illustrationen. Dazu lässt sich das Lied mit Spielanregungen im Downloadbereich des Verlages weiterhin als Notentext abrufen:

begleitmaterialien-zu-benno-baer

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Vorlese-Tipp: Wenn im Winterwald Bären wären…

www.papperlapapp.co.at

Heute in der Stadtbibliothek Flensburg: Vorlesen im Advent! Noch ist nicht Weihnachten und noch liegt bei uns im Norden kein Schnee – aber begleitet von Musik, Bildern und Fantasie haben wir uns in der wie immer bunt gemischten Gruppe mit Kindern aus verschiedenen Herkunftsländern schon mal auf die winterliche Zeit eingestimmt – mit Tiergeschichten wie “Bären schlafen im Winter” von Barbara Peters, illustriert von Jane McGuiness in dem wunderbaren Papperlapapp-Heft Nr.4. Weiterlesen

Viele, viele Steine – Steinbilder legen und besingen

Steine lassen sich fast überall finden. Am Schönsten glitzern sie am Meer. Es gibt Bilderbücher, die passen prima dazu, z.B. “Tanzen können auch die Steine”. Und es gibt eine einfache Melodie, mit der sich die Bilder, die draußen oder drinnen mit Steinen entstehen können, besingen lassen. Alles, was man dafür braucht, passt in einen Rucksack – oder kann spontan in der Natur gesammelt werden: https://www.mein-kamishibai.de/viele-viele-steine

Sonntagsmomente: Wir teilen Zeit

Aus: Die wunderbare Brootvermehrung (Brandt/Lefin), Don Bosco

Wenn Menschen sich Geschichten erzählen, dann teilen sie einander etwas mit, teilen elementare Hoffnungen und Erfahrungen, die in verschiedenen Zeiten und Kulturen unterschiedlich dargestellt und interpretiert, im Kern aber oft mit erstaunlich ähnlichen Sehnsüchten verbunden werden können. Das macht die Lebendigkeit von Geschichten aus – und so bleibt es eine Herausforderung für alle Erzählenden, lebendig damit umzugehen. Also: mit Fragen und Zweifeln, mit Versuch und Irrtum, mit Lust und Freude, mit Haltung und Offenheit im Blick auf die Menschen, mit denen Geschichten geteilt werden. Geschieht das dialogisch, “verknüpfen sich zwei gleichwertige reife Augenblicke seines und meines Lebens” (Janusz Korczak)

Tischlied

Die Geschichte von der “wunderbaren Brotvermehrung” zählt für mich zu solchen Geschichten: Sie vermittelt eine Grunderfahrung von Menschen und sie hat im Verlauf der Überlieferung ganz unterschiedliche Interpretationen erfahren. Wo und wie auch immer Menschen einen Zugang dazu finden: Weiterlesen