Zum “Tag der Erde”: Mit dem Staunen fängt es an…

Wie setzen sich Kinder mit der Erde auseinander – mit ihren Geheimnissen, Schätzen und Schönheiten, aber auch mit ihren Verletzungen und Gefährdungen? Und wie können sie ihre eigenen Gedanken dazu ausdrücken?

Am Anfang steht oft ein Staunen…Bilder und Geschichten können an die so geweckte Neugier anknüpfen und der Lust am Fragen weitere Impulse geben. Raum dafür bieten z.B. Bibliotheken als Orte der Begegnung, die in einem lebendigen Austausch mit Kitas, Schulen und Familien vielfältige Wege erproben und entdecken für ein Lernen mit allen Sinnen.

Um das, was das Leben auf der Erde schützt und bewahrt – Frieden, Gerechtigkeit, ein achtsamer Umgang mit Ressourcen und ein gutes Miteinander – geht es ebenso bei den 17 Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. An diesem UN-Entwicklungsplan für mehr gemeinsame Verantwortung bei globalen Herausforderungen können Menschen in aller Welt mitwirken.

Nun ist die Agenda 2030 ein komplexes Vorhaben, das sich Kindern im Vor- und Grundschulalter zunächst nicht so leicht erschließt. Aber die handlungsleitenden Prinzipien, die den Kern dieser Ziele ausmachen, die stecken als Hoffnung und Gedanken in vielen Geschichten, Visionen und Bildern aller Kulturen. Und mit dieser Hoffnung können Kinder Mut und Motivation erfahren, um die Natur mit staunenden Augen zu sehen und zu schützen, um ein Gefühl zu entwickeln für Menschenwürde und um sich für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen.

Das Interesse für diese Thematik wird bei Kindern also weniger durch komplexe Aufgabenkataloge, sondern eher durch philosophische und sinnliche, künstlerische, narrative und handlungsorientierte Erfahrungen und Entdeckungen geweckt. Entsprechend vielfältig und kreativ sind die Medien und Methoden, die dabei zum Einsatz kommen können.

In folgendem Beitrag des neuen Heftes der ZS kjl&m (Mai 2018, kopad-Verlag) wird davon erzählt:

Susanne Brandt
Worte verwandeln – Bilder beflügeln. Erzählmöglichkeiten zur nachhaltigen Entwicklung in Öffentlichen Bibliotheken entdecken und fördern

Alle Themen des neuen Heftes auf einen Blick:

Editorial
Thema: staunen – denken – fragen. Philosophieren im Literaturunterricht

Kinga Golus
Philosophieren mit Literatur – philosophiedidaktische Perspektiven auf den Zusammenhang von literarischer Gestalt und philosophischem Inhalt

Philipp Schmerheim
Doppelsinnigkeit für Kinderphilosophen
Ein literaturphilosophischer Spaziergang mit der Buchreihe Platon & Co.

Carlo Brune
„Kein Wille triumphiert“
Zum didaktischen Potenzial der popkulturellen Inszenierung von Grundgedanken Schopenhauers in Tocotronics „Musiktheater“ der Kapitulation

Matthias Preis
Kontinuitäten des Möglichen
Philosophieren zwischen Wahrnehmung und Vorstellung am Beispiel des Animationskurzfilms LUCIA

Karin Richter
Philosophieren mit Kindern
Chancen für einen Literaturunterricht in fächerübergreifender Perspektive in Grundschule und Sekundarstufe I

Margarete Hopp
Ein Grundmodell der narratologischen Bilderbuchanalyse und seine Anwendung im Kontext des Philosophierens mit Kindern am Beispiel von Hat Opa einen Anzug an? (1997)

Alexandra Ritter
Das Glück im Bilderbuch entdecken
Didaktische Überlegungen zum Philosophieren mit Bilderbüchern am Beispiel Großer Wolf und kleiner Wolf (2012)

Ulrike Preußer
Nachdenken über den Tod
Das Bilderbuch Der Tod auf dem Apfelbaum (2015) als Anlass zum philosophischen Gespräch mit Kindern

Eva Maria Kohl
Die zweite Erschaffung der Welt aus Wörtern

Spektrum

Susanne Brandt
Worte verwandeln – Bilder beflügeln. Erzählmöglichkeiten zur nachhaltigen Entwicklung in Öffentlichen Bibliotheken entdecken und fördern

Kurz gefragt
Interview mit Nadine Brünjes

Publikationen

Fachliteratur
Unterrichtsmaterialien

Aktuell

Hinweise, Berichte, Mitteilungen

Aus der AJuM und der GEW

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