„Zeit für ein Liedchen“ – Herbstklänge mit Ukulele

Waldmusik

Waldmusik für Herbsttage

„Während die Zwerge in der neuen Hütte erschöpft auf den Mooskissen lagen, klangen die  Töne und Lieder aus der alten Hütte zu ihnen herüber. Sie mussten zugeben, dass ihnen die Musik gefiel. Es war schön, einfach so dazuliegen und zu lauschen…“ (Aus: Zeit für ein Liedchen)

Am letzten Wochenende habe ich am Nordkolleg bei einem Improvisationskurs in Zusammenarbeit von LV Rhythmische Erziehung und BW Rhythmik eine Menge Inspiration erfahren, um u.a. die percussiven, melodischen und harmonischen Möglichkeiten der Ukulele zu erproben und zu erweitern.

Liederbuch

Da ich an dem kleinen Instrument ja so besonders schätze, dass es im Wechsel wie in Begleitung zur Stimme einsetzbar ist und gleichzeitig noch eine Menge Bewegungsfreiheit lässt, übe ich nun passend zur nächsten Vorlesestunde im November eine improvisierte Gestaltung der Geschichte Zeit für ein Liedchen mit nur einem Instrument in Kombination mit Gesang und etwas Bodypercussion zum Mitmachen. Mal sehen, ob mir das gelingt…

Erzählen mit Musik

Die Geschichte ist enthalten in „Erzählen mit Musik und Klang“, wo sie in Verbindung mit einer szenischen Kamishibai-Darstellung vorgestellt wird. Sie lässt sich aber ebenso gut ohne Bilder erzählen, wenn der Schwerpunkt auf dem klingenden Geschehen liegen soll. Denn Geräusche, Stimmen und Stimmungen, die sich zum Klingen bringen lassen, spielen im Verlauf der Handlung eine besondere Rolle:

„Der Winter kam früh in diesem Jahr. Schon im November fiel der erste Schnee. Die Zwerge rückten dichter zusammen. Aber das half nur wenig gegen die Kälte. Lange hatte die alte Hütte im Wald genügend Schutz geboten. Jetzt aber waren die Äste brüchig geworden. Hier pfiff der Wind durch und dort tropfte es von oben….