Wölfe, Wörter, Wald: Projekt hat Bibliotheken in Bewegung gebracht

Am 23. Februar 2012 wurde in Papenburg das zweijährige Projekt “Geschichten bewegen” erfolgreich beendet und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung durch die Universität Osnabrück der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit einer erkennbaren Verbesserung von 94% bei den untersuchten und methodisch veränderten Vorlese- und Erzählsituationen in Kindergärten, Grundschulen und Bibliotheken scheint der Ansatz einer bewusst sinnlichen, handlungsorientierten und bewegten Vermittlung von Geschichten und Bilderbüchern nachweisbare Auswirkungen auf die Konzentration, Motivation und Eigenbeteiligung der Kinder zu haben. Genauere Daten hierzu liefert eine detailierte wissenschaftliche Dokumentation, die im Frühjahr/Sommer dieses Jahres erscheint.   Vor 4 Jahren angestoßen durch die Gemeindebücherei Westoverledingen, konnte das Projekt dank einer Förderung durch das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (Nifbe) zu einem landesweiten Netzwerk ausgebaut, in einem interdisziplinären Lernprozess vertieft und in verschiedenen Praxisfeldern an hunderten von Beispielen erprobt werden. Dabei bildeten Bibliotheken in vier Regionen jeweils den Knotenpunkt des Engagements. Die Presse berichtet aktuell über den Abschluss wie über die praktischen Erfahrungen in einer der beteiligten Bibliotheken: Presse Geschichten bewegen

Praktische Beispiele aus der ersten Projektphase standen ebenso bei verschiedenen Kongressen 2011 und 2012 im Mittelpunkt: Am Waldrand ist der Wind zu Haus – Geschichten bewegen in Dortmund

Eine Übertragung und Anknüpfung an die hier gewonnenen Erkenntnisse auch in anderen Bundesländern wäre wünschenswert!