Die Spur der Steine. Ideen für zielgruppenorientierte Kulturarbeit

 

Weltsichten_Broschuere

Interessante Ideen haben Studierende der Hochschule der Medien Stuttgart im Rahmen des Projekts “Ein Ding aus meiner Welt” in Kooperation mit dem Linden-Museum Stuttgart entwickelt, die jetzt in der oben verlinkten Broschüre nachzulesen (und vielleicht auch an anderen Orten umzusetzen!?) sind. Ein sehr schönes Beispiel für eine gelungene Ergänzung zur Ausstellung “Weltsichten” wie für lebendige und kommunikative Formen der Kulturarbeit im Dialog mit verschiedenen Nationalitäten und Generationen.

Näheres unter www.hdm-stuttart.de/ifak

Ergänzend dazu lässt sich beim Gestalten mit jüngeren Kindern auch folgendes Bilderbuch einsetzen:

“Tanzen können auch die Steine”

Dazu passt folgendes Bewegungslied:  Tanzen können auch die Steine

Hörprobe zum Bewegungslied:

 

Eine Anregung aus Italien:

„An den Steinen verstand ich den Wert des Suchens, des Verweilens und Beobachtens. In ihnen sah ich die Möglichkeit des Schaffens, Spielens und Erzählens.

In den von mir vorgeschlagenen kreativen Wegen spielt die Erzählung oft eine zentrale Rolle. Jeder Stein ist bereits eine Verdichtung von Geschichten, die im Laufe der Zeit Spuren auf der Oberfläche und im Inneren hinterlassen.

Die Erzählung mit den Steinen kann aus einer Ähnlichkeit geboren werden: Einer sieht aus wie ein Haus. Ein anderer ist ein Fisch! Ich wähle einen mit Sorgfalt aus, zeige ihn und frage: Was denkst du? – Ein Schaf.

Es war einmal ein Schaf…

So wächst die Geschichte von Ähnlichkeit zu Ähnlichkeit, und bald haben die Kinder das Wort, erkennen Charaktere, schlagen Wendungen vor…“

Cecilia Bianchi